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3Dcopysystems: 3D Bodyscan-Systeme erobern von Graz die Welt

Ob Virtual Reality, der eigene Avatar in einer 3D-Szene oder individualisierte und perfekt an die jeweilige Person angepasste Produkte der „Industrie 4.0“, wie z.B. mithilfe von 3D-Technologie maßgeschneiderte Kleidungsstücke oder individuelle Protektoren für SportlerInnen oder Prothesen für behinderte Menschen-  es gibt unzählige Bereiche, die mittlerweile auf 3D Content aufsetzen.

Mit „Big Alice“, „Little Alice“ und „Alice on the Road“ entwickelt und liefert das im Sommer 2015 gegründete Grazer start up-Unternehmen 3Dcopysystems  für die unterschiedlichsten Digitalisierungsanwendungen 3D-Bodyscan-Systeme und -Kabinen und schafft somit die Grundlage für diese Wirtschaftszweige. Seit dem Markteintritt im September 2015 stehen Scanner von 3Dcopysystems schon in Österreich, Spanien und Rumänien. Im Laufe dieses Jahres ist die Markteinführung in Südafrika und Frankreich geplant.

Jutta und Christof Kirschner_3DCS„Auf Basis der Fotogrammmetrie bieten wir 3D Scanner in verschiedenen Größen und Auflösungen für unterschiedliche Anwendungen. Denn ganz egal in welchem Verfahren gefertigt, zuallererst braucht man 3D Daten, und genau dafür liefern wir die passenden Scansysteme “, zeichnet Christof Kirschner, einer der Geschäftsführer des Unternehmens, den schier unerschöpflichen Marktbereich seiner Produkte auf.

 

Andreas Schwirtz_3DCS„Die Fotogrammmetrie ist die wohl schnellste und komfortabelste Scantechnologie und eignet sich daher insbesondere für bewegte Objekte. Das Scanverfahren arbeitet berührungslos und ist in wenigen Millisekunden abgeschlossen. Neben den Formdaten der Scanobjekte werden hier auch die Oberflächenfarben mitgeliefert. Ein unersetzlicher Produktvorteil für Virtual Reality Anwendungen oder den 3D Selfie aus dem 3D Druck!“, ist Co-Geschäftsführer Andreas Schwirtz, begeistert!

Drei mal „Alice“ – groß, klein und besonders flexibel
3Dcopysystems bietet aktuell 3 Bodyscansysteme an, die sich im Wesentlichen in Größe, Auflösung und Mobilität unterscheiden. „Big Alice“ ist der größte und hochauflösendste 3D Scanner der Produktfamilie. Mit 64 DSLR Kameras ausgerüstet bietet das Studio nicht nur genügend Platz für bis zu 6 Personen gleichzeitig, sondern liefert auch die höchste Auflösung. Die Auflösung der Rohdaten ist einerseits ein Qualitätsmerkmal für die Rekonstruktion der dreidimensionalen Objektdaten und andererseits die Grundlage für eine gestochen scharfe Textur (Oberflächenfarben).

Alice_on_the Road_3DCSEine kleinere Variante dieses High-End Studios ist „Little Alice“, die aufgrund der geringeren Abmaße Platz für etwa 2 Personen bietet. Beide Studios sind kompakte, abgeschlossene Systeme die innerhalb weniger Stunden auf- bzw. abgebaut werden können. Eine Softwaresteuerung führt komfortabel durch den Scanvorgang.

Wer noch flexibler sein will, der findet mit dem Produkt „Alice on the Road“ die ideale Kombination aus einfacher Handhabung und minimaler Setupzeit! Völlig neu entwickelt bietet dieser Scanner, der mit 96 CMOS Web-Kameras ausgerüstet ist, ein Projektionssystem, eine Steuerung per Smartphone und ein „easy click“ Stecksystem für die passgenaue Positionierung der Systemelemente während des Aufbaus. In weniger als einer Stunde kann das System aufgebaut werden. Zudem passt „Alice on the Road“ mühelos in einen Minivan und kann daher einfach von einem Ort zum anderen transportiert werden. Ab Anfang Mai ist „Alice on the Road“ in Rumänien auf Hochzeiten unterwegs, um Brautpaaren und ihren Gästen mit 3D-Selfies eine besondere Erinnerung bieten zu können. Der geringeren Auflösung der Kameramodule wirkt ein ausgeklügeltes Projektionssystem entgegen, sodass auch hier einwandfreie Scanergebnisse erzielt werden können.

Neben den fertigen Scan-Kabinen arbeitet 3Dcopysystems gemeinsam mit Kunden an spezifischen Scan- und Dokumentationslösungen im Bereich der Fotogrammmetrie. Wie zum Beispiel an dem VDS (VehicleDocumentationSystem) – einem Dokumentationssystem für KFZ- Werkstätten um eventuelle Beschädigungen an Fahrzeugen während des Werkstattaufenthaltes zu dokumentieren. Oder dem 4D Scanning im Bereich der Textilindustrie – hier werden Bewegungen dreidimensional gescannt und auf Basis dieser Daten Analysen über Materialdehnungen der Textilien in den jeweiligen Schlüsselbereichen erstellt.

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