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ACAM setzt die Verbreitung der additiven Fertigung in der Industrie und Forschung weiter fort

Ende September kamen die Vertreter der Mitgliedsunternehmen des ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing zusammen, um die gemeinsamen Forschungsprojekte für das kommende Jahr zu verabschieden.

Die additive Fertigung gewinnt als ernstzunehmende Ergänzung und Alternative zur konventionellen Fertigung immer stärker an Bedeutung. Am Forschungsstandort Aachen, an dem die additiven Fertigungsverfahren einen besonders großen Stellenwert genießen, hat sich das ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing das Ziel gesetzt, die Aktivitäten rund um das Thema zu bündeln und der Industrie den Zugang zu den Technologien und dem damit verbundenen Wissen zu erleichtern. Die wachsende Zahl an Forschungs- und Industriepartnern sowie verschiedenen Veranstaltungen rund um die additive Fertigung belegen den Erfolg dieses Konzepts.

Projektauswahl für das Jahr 2018

Vom 26. bis 27. September fand das ACAM Jahrestreffen statt, bei dem unter anderem die neuen Forschungsprojekte für das Jahr 2018 abgestimmt.

Folgende Projektthemen werden im folgenden Jahr nun bearbeitet:

  • Mikrostrukturen von additiv gefertigten Metallteilen
  • Metallographische Präparation und typische Defekte additiv gefertigter Teile
  • Qualitätssicherung in der additiven Fertigung
  • Kostengünstiges Pulvermaterial für SLM
  • SLM-Prozessentwicklung für korrosionsbeständigen Stahl mit hoher Härte
  • Beseitigung von Supportstrukturen von SLM-Teilen – Schwerpunkt auf Oberflächen mit eingeschränkter Zugänglichkeit
  • Untersuchung von angewandtem, kosteneffizientem 3D-Druck für die Herstellung von Zubehör und Werkzeugen

Dieses Jahrestreffen war für einige der Teilnehmer die erste große ACAM-Veranstaltung, da das Unternehmen stetig neue Mitglieder begrüßen darf.

Zweite 3D Valley Conference

Neben dem ACAM-Jahrestreffen fand vom 27. bis 29. September die zweite 3D Valley Conference in Aachen statt. Diese bot neben  dem Einsteigerseminarn zur additiven Fertigung auch zahlreiche Vorträge von Vertretern aus Forschung und Wirtschaft zu verschiedensten Aspekten des Themenbereichs: Von der Metall- und Kunststoffverarbeitung bis hin zu Prozessketten und Geschäftsmodellen – thematisch wurde alles abgedeckt. Zwischen diesen Fachvorträgen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, an verschiedenen Messeständen neue Unternehmen und Entwicklungsrichtungen des 3D-Drucks sowie Start-ups und deren Arbeiten kennenzulernen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Exkursion zum belgischen Unternehmen Materialise, das auf eine 25-jährige Erfahrung in der Softwareentwicklung und im 3D-Druck-Service zurückblicken kann.

formnext 2017

Gemeinsam mit formnext bietet das ACAM während der Messe ein besonderes Seminar für Einsteiger an. Mit dem discover3dprinting haben die Teilnehmer die Gelegenheit, zu erfahren, welche Hindernisse es bei Additive Fertigung gibt und wo diese liegen, sowie bei welchen Anwendungen sich industrieller 3D Druck nicht rentiert. Die Seminare finden täglich von 9:30 bis 11:30 Uhr auf dem am4u-Areal in Halle 3.0 statt. Für den Austausch mit den Aachener Experten bietet ACAM an bereits vorab unter  anfrage@acam-aachen.de persönliche Termine zu vereinbaren.

Das ACAM – ein stetig wachsendes Netzwerk

Unternehmen, die im Bereich der additiven Fertigung tätig sind, können unabhängig von ihrer Größe Teil des Netzwerkes werden. Die drei unterschiedlichen Mitgliedschaftsmodelle Basis-, Business- oder Kooperationsmitgliedschaft bieten sowohl national als auch international agierenden Unternehmen einen individuellen und umfangreichen Zugang zu den Leistungen des ACAM.

Weitere Informationen unter http://acam.rwth-campus.com/de/mitgliedschaft

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