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Additive Fertigung in der Bauindustrie fördern – Formnext und TU Darmstadt vereinbaren Kooperation

Um den Einsatz der Additiven Fertigung in der Bauindustrie nochstärker voranzubringen, haben die Formnext und die TechnischeUniversität Darmstadt eine Kooperation vereinbart. Die Bauindustrie wird damit in den nächsten Jahren stärker in denthematischen Fokus der internationalen Leitmesse für Additive Fertigung und die nächste Generation industrieller Fertigungrücken. Gleichzeitig engagiert sich die Formnext als Sponsor desvon der TU Darmstadt veranstalteten BE-AM-Symposiums (Built Environment–Additive Manufacturing), das regelmäßig wichtige Akteure aus Bauindustrie und Architektur zusammenbringt undsich umfassend mit den additiven Entwicklungen der Branchebeschäftigt.

In der Bauindustrie ist Additive Fertigung noch ein relativ neues Thema,es gibt jedoch auch hier zahlreiche innovative Ansätze und Anwendungskonzepte. „Durch die Kooperation mit der TU Darmstadt wollen wir einen wichtigenBeitrag leisten, um auch in der Bauindustriedas innovative Potential derAdditiven Fertigung in größerem Umfangnutzbar zu machen“, so Sascha F. Wenzler, Bereichsleiter Formnextbeim Messeveranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH.

Die beiden Professoren Oliver Tessmann und Ulrich Knaack von der TUDarmstadt beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit demThemaAdditive Fertigung indiesem Umfeldund arbeiten derzeit an zahlreichen Projekten, bei denen unter anderem verschiedene Fertigungsmethodenund der Einsatz verschiedener Materialien erforscht werden. Vor dreiJahren haben die beiden Professoren das BE-AM-Symposiumins Lebengerufen, das in diesem Jahr am 12. Oktober in Darmstadt stattfindet.

„Unser Ziel ist es, dieadditiven Aktivitäten in der Bauindustrie weiter zufördern und stärker zu strukturieren und zu konzentrieren“, so Professor Dr.-Ing. Ulrich Knaack,Institut für Statik und Konstruktion, ISMD. „Wirfreuen uns, dass wir durchdie Zusammenarbeit mit der Formnext einennoch besseren Kontaktzu anderen Industriebereichenbekommen, indenenadditiveAnwendungenschon weiterverbreitetsind. Denn insgesamt wird das Bauen durch Additive Fertigung effizienter.Unternehmen, die diese Technologie im Bauwesen nutzen, werden wirtschaftlich profitieren können“, so Professor Knaack.

Professor Dr.-Ing. Oliver Tessmann (Digital DesignUnit, DDU) ergänzt: „Die Bauindustrie verbindet mit anderen Anwendungsindustrien diegemeinsame Suche nach dem Mehrwert von 3D-gedruckten Anwendungen. Wir wollen intelligente Formen und Konstruktionendrucken, die bisher so nicht möglich waren. Hier können wir sicherlichvon bereits gemachten Erfahrungen undGemeinsamkeiten profitieren.“

Das Themawird bereits in diesem Jahrauf der AM4U-Area mit einem Vortrag am 14.November, 15:30 Uhr, aufgegriffen. In den nächsten Jahren soll die Kooperation zwischen der Formnext sowie BE-AM undder TU Darmstadt weiter intensiviert werden. Damit wird die Formnext auch für Architekten, Bauingenieure und Unternehmen aus derBauindustrie eine wichtige Kontakt-und Innovationsplattform.

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