Home Lieferanten, Dienstleister & Händler Alphaform AG kündigt umfangreiche Neuausrichtung an

Alphaform AG kündigt umfangreiche Neuausrichtung an

  • Restrukturierung, Prozessoptimierung und Kompetenzerweiterung als Voraussetzung für weiteres Wachstum
  • Operative Ergebnisprognose für 2013 wird auf -2,5 Mio. € konkretisiert
  • Vorstand holt Unterstützung durch Interimsmanager

Der industrielle 3D-Druck-Dienstleister Alphaform AG (AFRMF) plant eine umfangreiche Neuausrichtung. Dies wird durch die rasche technologische Entwicklung notwendig, die das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr zu überholen drohte. Künftig will sich das Unternehmen auf das Kerngeschäft 3D-Druck und auf die Schaffung zusätzlichen Kundennutzens konzentrieren. Begleitet wird die Neuausrichtung durch eine Restrukturierung der Organisation. Sie beinhaltet die Optimierung der operativen Prozesse zur Rückgewinnung der Ertragskraft, die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten zur Steigerung des Umsatzes sowie die Erweiterung der hauseigenen Engineering-Kompetenzen zur Nutzung der Wachstumschancen im 3D-Druck.

Im operativen Geschäft liegt der Fokus auf einer schnelleren Auftragsbewältigung und besseren Maschinenauslastungen mit geringeren Stückkosten. Der Vertrieb über Key- Account-Manager wird weiter verstärkt und zusätzliche Vertriebswege z.B. über Web-Shops und Regionalvertrieb werden ausgebaut. Die ersten Schritte wurden bereits im 4. Quartal 2013 eingeleitet. Der zunehmenden Anzahl an Kunden, die 3D-Druck in der Produktion einsetzen möchten, wird Alphaform künftig eine intensivere Engineering-Unterstützung bieten, vor allem beim 3D-Druck-Design.

Neuausrichtung und Restrukturierung waren nötig geworden als sich zeigte, dass Alphaform auch im vierten Quartal des Jahres 2013 weiter an Ertrag einbüßte, obwohl sich das Basisgeschäft mit Prototypen und Kleinserien wieder auf einem erfreulichen Niveau eingependelt hatte. Die Analyse der Gründe hierfür ergab, dass unter anderem die Investitionszurückhaltung in der Vergangenheit zu einem steigenden Aufwand an Material und Arbeitskraft und zu einer Einschränkung der Nutzung des Maschinenparks geführt hatte.

Entsprechend der weiter zurückgegangenen Erträge im vierten Quartal 2013 und der zusätzlichen Kosten für die Einleitung der Neuausrichtung konkretisiert Alphaform seine bisherige Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2013 von -1,2 Mio. € auf nun -2,5 Mio. €. Zuzüglich werden Goodwill-Abschreibungen bei der Implantats-Tochter MediMet sowie Einzelwertberichtigungen erwartet, deren Höhe aber noch nicht abschließend feststeht. Die Umsatzprognose von ca. 26 Mio. € wird erreicht.

Führungsstab wird erweitert

Um die Neuausrichtung voranzutreiben, hat der Vorstand den Interimsmanager Dr. Hanns- Dieter Aberle nominiert. Aberle war in den letzten acht Jahren als Berater und Interimsmanager für mittelständische Unternehmen des Maschinen- und Anlagebaus tätig, primär auf den Gebieten industrielle Lasertechnik und 3D-Druck, sowie in den Bereichen Portfoliosteuerung, Vertrieb und Innovationsmanagement.

Der Finanzbereich wird während der Restrukturierungsphase beratend durch den erfahrenen Interimsmanager Götz Ganghofer verstärkt. Ganghofer verfügt über langjährige Erfahrung in der Restrukturierung und im Finanzmanagement.

Über Alphaform

Die Alphaform AG mit Sitz in Feldkirchen bei München wurde 1996 gegründet. Das Unternehmen gehört zu den europäischen Marktführern bei der Fertigung komplexer und anspruchsvoller Bauteile mit additiven Fertigungsmethoden, die oft unter dem Begriff „3D-Druck“ zusammengefasst werden. Wichtigstes Standbein des Bereichs 3D-Druck und Additive Manufacturing ist die Herstellung seriennaher Prototypen, vor allem für die Automobil- und Investitionsgüter-Industrie. Die Medical Division von Alphaform hält eine europaweit führende Position bei der Fertigung und Bearbeitung orthopädischer Implantate und Instrumente. Die Alphaform-Aktie ist an der Frankfurter Wertpapier- börse (FWB) unter dem Kürzel ATF notiert und im Prime Standard-Segment angesiedelt.
Die Kernkompetenz von Alphaform besteht in umfangreichem Anwendungs-Know-how bei Prozessen und Materialien für die additive Fertigung von komplexen Prototypen, Werkzeugen, Einzelbauteilen und Kleinserien aus Kunststoff und Metall. Die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens liegen in den Branchen Orthopädie und Medizintechnik, Automobil, sowie Luft- und Raumfahrt. Alphaform-Tochter- unternehmen gibt es in Deutschland, Finnland, Schweden und Großbritannien.

(c) Picture & Link: Alphaform

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