Home Pressemeldungen CR-3D entwickelt in Zusammenarbeit mit ViscoTec und DELO eine Liquid 3D-Druck-Anlage

CR-3D entwickelt in Zusammenarbeit mit ViscoTec und DELO eine Liquid 3D-Druck-Anlage

Cham/ Töging am Inn /Windach, 15. Juli 2021 | CR-3D hat speziell für den Druck von
Flüssigmaterialien ein neues 3D-Drucker-Modell, den L1, konzipiert.

Basierend auf der I-Serie von CR-3D wurde ein neues IDEX System mit integrierter UV-Lampe und „Dosierköpfen“ für Flüssigmaterialien entwickelt. Dank des bewährten IDEX System können Drucke mit verschiedenen Materialien oder unterschiedlichen Düsen-Geometrien hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil der unabhängigen Druckköpfe ist die Möglichkeit, mehrere Bauteile in einem Arbeitsgang auf der aktuell 220 x 220mm großen Druckplatte zu fertigen. Wie bei allen Anlagen von CR-3D kann das System einfach auf größere Bauräume (bis zu 600x500mm in XY) adaptiert werden.

 Abbildung 1: 3D-Drucker für Flüssigmaterialien (Foto: CR-3D)

Die Bedienung der Anlage erfolgt über den integrierten 7-Zoll Touchscreen Monitor oder eine intuitive Weboberfläche mit deren Hilfe die Druckaufträge einfach und bequem vom Arbeitsrechner aus hochgeladen werden können. Zur Erstellung der Prozessdaten dienen die handelsüblichen Slicer-Systeme, die ein Generieren von Single- oder Multimaterialdrucken erlauben. Dabei werden Bauteile, welche mit unterschiedlichen Materialien gefertigt werden sollen, selektiert und das jeweilige Material der Bauteilgeometrie zugeordnet. Auch ein Mix aus Filament- und Liquiddruck ist mit dieser Art von Anlage realisierbar. Basis hierfür ist eine standardisierte Nullpunkt-Werkzeugaufnahme an den Druckern der I-Serie, an die verschiedenste Werkzeuge angebracht werden können. Auf diese Art kann ein Filamentdruckkopf und eine Dosiereinheit in einer Anlage betrieben werden.

Abbildung 2: Filamentdruckkopf und vipro-HEAD 5 Dosiereinheit (Foto: CR-3D)

Als Dosiereinheiten dienen zwei vipro-HEAD 5 der ViscoTec Pumpen- und Dosiertechnik GmbH. Die vipro-HEAD 3D-Druckköpfe wurden von ViscoTec speziell für die Additive Fertigung mit Flüssigkeiten und Pasten entwickelt. Sowohl 1-komponentige als auch 2-komponentige Materialien lassen sich damit präzise verarbeiten. Für das gemeinsame Projekt werden zwei 1K-Druckköpfe mit einem Volumenstrom bis maximal 6 ml/min verwendet.

Die vipro-HEAD Druckköpfe basieren auf dem Endloskolben-Prinzip – dieses ermöglicht den Druck von niedrig- bis hochviskosen Medien. Selbst hoch gefüllte Materialien lassen sich damit verarbeiten. Die Ansteuerung der vipro-HEADs mit Schrittmotorsignalen ermöglicht eine schnelle und einfache Integration in bestehende additive Fertigungssysteme. Für die Erstellung des G-Codes können alle gängigen Slicer verwendet werden.

Besonders geeignet für Multimaterialbauteile, die mit der L1 zuverlässig und effizient gefertigt werden können, sind die lichthärtenden Hochleistungsepoxidharze von DELO. Sie lassen sich flüssig bei Raumtemperatur dosieren und werden Schicht für Schicht durch die in der Anlage integrierte UV-Lampe ausgehärtet.

Abbildung 3: UV-Belichtung eines gedruckten Bauteils (Foto: CR-3D)

Die DELO 3D-Druck-Materialien sind optimal miteinander kombinierbar, bauen eine gute Haftung zueinander auf und zeigen isotrope Festigkeiten in alle Druckrichtungen. Zudem bringen sie zusätzliche Eigenschaften, wie Transparenz oder Flexibilität, mit. So können in einem Druckvorgang beispielsweise Bauteile mit harten und flexiblen Bereichen gefertigt werden. Im ausgehärteten Zustand sind die DELO-Materialien vergleichbar mit technischen Kunststoffen wie z.B. Polyamid oder Peek und eignen sich durch ihre hohe Medien- und Temperaturbeständigkeit v.a. für Anwendungen im Bereich der Automotive- und Mikroelektronik.

Abbildung 4: Multimaterialbauteile (Foto: DELO)

Höchste Prozesssicherheit wird durch eine taktile Vermessung der Druckdüsen vor dem Druckbeginn sichergestellt. Dabei wird die Düse des Dosierkopfes mittels Piezo-Sensoren exakt auf die Druckbettoberfläche ausgerichtet und immer der richtige Düsenabstand zur magnetisch wechselbaren Druckplatte ermittelt und eingestellt.

Die Technik ist ab sofort verfügbar und bei konkretem Interesse können Sie sich jederzeit an CR-3D wenden, um Ihr Projektvorhaben zu besprechen. Als Dateiformate dienen die im Bereich 3D-Druck bekannten Formate .STL oder .STEP.

Alle weiteren Informationen zur Anlage finden Sie auf der Übersichtsseite von CR-3D . Hier geht es zur L-Serie.

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CR-3D ist eine Marke des Ingenieurbüro Christian Reil und wurde 2016 gegründet. Mittlerweile ist CR-3D ein führender Komplettanbieter für FLM Industrieanlagen und Hersteller von industriellen Filamenten. Mit viel Erfahrung beim Thema Digitalisierung sind wir genau der richtige Partner für Ihre Produktion von morgen! Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet sowohl 3D-Drucker als auch Filamente (Kunststoffe und Metall) und Zubehörprodukte für den 3D-Druck im industriellen Umfeld. Als führendes, innovatives Unternehmen hat sich CR-3D zum Ziel gesetzt, der erste Ansprechpartner für Forschung und Industrie beim Thema 3D-Druck und additive Fertigung im deutschsprachigen Raum zu sein. Als Hersteller setzt CR-3D auf den laufenden Ausbau seines Technologievorsprungs und die konsequente Orientierung an den Kundenbedürfnissen. Die Zentrale befindet sich in Ostbayern, der Kreisstadt Cham. Die 3D-Drucker von CR-3D lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen. Die C- & I-Serie. Bei der C-Serie handelt es sich um die kompakte Baureihe in verschiedenen Bauraumgrößen von 220x220x300mm bis hin zu 320x250x550mm. Die 3D-Drucker der I-Serie besitzen einen größeren Bauraum und sind auch technisch nochmal mit mehr Features ausgestattet. Die Bauraumgrößen der I-Serie erstrecken sich von 400x300x300mm bis hin 600x500x1000mm