DyeMansion stellt die weltweit erste Färbemaschine für lasergesinterte Kunststoffteile vor

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Nachdem das Münchner Start-Up im August verkündete, dass man mit EOS Gründer Herrn Dr. Hans Langer einen hochkarätigen Gesellschafter gewinnen konnte, stellt das Unternehmen nun erstmalig eine vollautomatisierte Färbemaschine vor, mit der zukünftig jeder Anwender von Lasersintertechnologie vor Ort in DyeMansion-Qualität einfärben kann.

„Unser Ziel war es, unseren aufwändigen und manuellen Färbeprozess in eine Plug-and-Play Maschine zu verbauen. Das ist uns mit unserer DM60 eindrucksvoll gelungen. Damit setzen wir neue Standards in Sachen Qualität und Prozesssicherheit“, erzählt der junge Gründer Felix Ewald.

Die Maschine besitzt ein Färbevolumen von 60 Litern und bietet somit genügend Kapazität um auch größere Anwendungen der additiven Fertigung abzudecken und mehrere Lasersinteranlagen zu bedienen. Durch Vollautomatisierung, inklusive eines Reinigungsvorganges, wird der manuelle Aufwand auf ein Minimum reduziert. Somit garantiert DyeMansion seinen Kunden eine hohe Wirtschaftlichkeit und ermöglicht mit geringem Aufwand und Kosten, die Bauteilqualität von Lasersinterteilen deutlich zu steigern.

„Unsere Anlage ist bereits seit mehreren Monaten täglich im Einsatz und erleichtert den Alltag in unserem Färbeservice massiv“, freut sich Mitgründer Philipp Kramer.

Auf der Formnext wird die Maschine nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Gewinner der Formnext Start-Up Challenge, wird DyeMansion auf dem Gemeinschaftsstand der Start-Ups zu finden sein. Die kommerzielle Verfügbarkeit der DM60 kündigt DyeMansion für die zweite Jahreshälfte 2016 an. Der Färbeprozess steht Kunden bereits seit einigen Monaten als Dienstleistung zur Verfügung.