Home Pressemeldungen EVO-tech präsentiert neue Technologie für kostengünstigen Metalldruck

EVO-tech präsentiert neue Technologie für kostengünstigen Metalldruck

Filament Metal Printing (FMP) ist ein weltweit neues Verfahren für die additive Fertigung von metallischen Werkstücken, BASF hat das Filament Ultrafuse 316LX entwickelt und EVO-tech produziert dafür die 3D – Drucker “EVO-lizer”, welche natürlich auch von BASF eingesetzt werden. Es können damit Kosteneinsparungen von mehr als 50 Prozent sowie einfacheres Handling im Vergleich zum SLM- bzw. SLS-Verfahren erzielt werden.

EVO-tech präsentierte kürzlich diese Weltneuheit zum ersten Mal in Österreich. FMP ist das Resultat einer Kooperation mit BASF.  Für den deutschen Chemieriesen war das oberösterreichische Unternehmen aus zwei Gründen erste Wahl. Zum einen, weil EVO-tech bereits eine Reihe von Filamenten selbst entwickelt hat und Know-how im Bereich technischer Kunststoffe vorweisen kann. Zum anderen, weil man mit dem EVO-lizer über einen FFF-Drucker verfügt welcher technische präzise Druckergebnisse liefert.

90 Prozent geringere Investitionskosten
Die Anpassung des Druckers an das Metallfilament war eine der zentralen Herausforderungen bei der Entwicklung von FMP. Vor allem die Druckdüsen sowie zahlreiche Parametereinstellungen wie Temperatur, Geschwindigkeit, Druckhöhen etc. mussten in unzähligen Versuchen optimiert werden. Gleichzeitig arbeitete man auch an Materialverbesserungen, die im Rahmen zahlreicher Feedbackschleifen an BASF reported wurden. Geschäftsführer Markus Kaltenbrunner:

„Am Ende ist uns eine Lösung gelungen, die dem Anwender eine Reihe von Vorteilen bringt. So etwa betragen die Investitionskosten für den Drucker weniger als ein Zehntel von dem, was bislang in Metalldrucker und Druckerumgebung investiert werden musste.“

Metalldruck auch im Büro
Darüber hinaus ergibt sich ein einfacheres Prozesshandling. Denn das Metallpulver ist durch ein Polymerbindemittel im Verhältnis von ca. 80 zu 20 im Filament gebunden, das der EVO-lizer druckt. Sein geschlossener Bauraum sowie die Aktivkohlefilter sorgen für eine leise Fertigung ohne Schadstoffemissionen. Wodurch Metalldruck nun auch im Büro möglich sein soll. Ein Vorteil vor allem für Unternehmen bzw. Entwicklungsabteilungen ohne eigene mechanische Fertigung. Als weiteren Benefit des FMP-Verfahrens bezeichnet EVO-tech die Möglichkeit, Hohlräume in Werkstücke zu integrieren. Zum Beispiel komplexe innere Strukturen für Kühlkanäle oder Wabenstrukturen für Werkstücke in Leichtbauweise. Außerdem könne die Produktion von Fräsrohlingen die Kosten der teuren spanenden Verarbeitung reduzieren.

EVO-tech erster Vertriebspartner von BASF
Gemeinsam mit Partnern im Bereich von MIM-Spritzgussteilen übernimmt EVO-tech für seine Kunden auch den komplexen Sinterprozess nach dem Druck. Markus Kaltenbrunner:

„Als Anbieter von Gesamtlösungen stand dieses Service von Vornherein außer Frage. Genauso wiedie weitere Zusammenarbeit mit BASF. Als erster Vertriebspartner für die DACH-Staaten freuen wir uns darauf, potenzielle Kunden von den Vorteilen des FMP-Verfahrens zu überzeugen.“

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