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Für Fraunhofer ist die Rapid.Tech 3D eine wichtige Plattform für den industriellen 3D-Druck

Weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung richtet erneut Forum zu additiver Fertigung aus – Session am 22. Juni 2021 steht unter dem Kongress-Leitgedanken der Nachhaltigkeit

Die Fraunhofer-Gesellschaft nutzt den Rapid.Tech 3D Fachkongress seit vielen Jahren, um neueste Entwicklungen im Additive Manufacturing einem internationalen Publikum aus Expertinnen und Experten vorzustellen. Auch 2021 wird die weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung wieder in Erfurt vertreten sein und am 22. Juni ihr Fachforum veranstalten. Ausrichter ist das „Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung“. Unter diesem Namen bündelt Fraunhofer seit Anfang 2021 die Arbeit ihrer bisherigen und seit über 20 Jahren aktiven Allianz Generative Fertigung.

In Erfurt werden Wissenschaftler aus sechs Fraunhofer-Instituten neue Forschungsergebnisse für den industriellen 3D-Druck präsentieren. „Die Vorträge umfassen sowohl Entwicklung, Anwendung und Umsetzung additiver Fertigungsverfahren und Prozesse als auch die dazugehörigen Materialien. Das Verbindungsglied zwischen allen ist der Aspekt der Nachhaltigkeit, der Leitgedanke des diesjährigen Rapid.Tech 3D Fachkongresses“, sagt Dr.-Ing. Bernhard Müller, Sprecher des „Fraunhofer Kompetenzfeldes Additive Fertigung“.

Das Freiburger Fraunhofer EMI stellt die prozessspezifische Topologieoptimierung im pulverbettbasierten Laserschmelzen vor. Das Fraunhofer IGCV aus Augsburg fokussiert diese Thematik beim Binder Jetting: Das (klassische) Gießen von Leichtbaustrukturen wird durch die ressourcenschonende Produktion der Gießformen mittels Binder Jetting erleichtert. Im Vergleich zu den herkömmlichen Formgebungsmethoden können damit geometrisch komplexere Formen und Kerne hergestellt werden.
Einen weiteren interessanten Beitrag liefert das Fraunhofer IKTS Dresden und thematisiert die Prozesszeiten- und Energieeinsparung in medizinischen und technischen Prozessen durch additiv gefertigte und funktionalisierte keramische Bauteile. Das Thema Nachhaltigkeit in der Produktionsumgebung wird vom Fraunhofer ILT in Aachen für den Metall-3D-Druck aufgegriffen. Neueste Erkenntnisse in der additiven Fertigung mit Kupfer und die damit verbundenen Möglichkeiten für energieeffiziente Systeme präsentiert das Fraunhofer IWS Dresden. Der Vortrag des Fraunhofer IWU Dresden beleuchtet die Potenziale der datengetriebenen Qualitätssicherung beim pulverbettbasierten Laserschmelzen für eine flexiblere und nachhaltigere Fertigung. Mit diesem Fertigungsverfahren produzierte Bauteile sind besonders interessant für Anwendungen, die hohe Qualitätsstandards erfordern und in geringer Stückzahl benötigt werden.

Das Fraunhofer-Forum ist Teil der am 22. und 23. Juni 2021 terminierten Rapid.Tech 3D Erfurt, die als Kongressveranstaltung mit begleitender Ausstellung durchgeführt wird. Weiter auf dem Programm stehen die ebenfalls langjährig bewährten Sessions AM Wissenschaft; Automobil & Mobilität; Luftfahrt; Medizin-, Zahn- & Orthopädietechnik; Software, Prozesse, Konstruktion sowie Werkzeug-, Modell- & Formenbau. Neu auf der Agenda zu finden sind das Forum AM in Bauwesen & Architektur, das insbesondere die Vorteile generativer Verfahren für das Realisieren komplexer Formen und das ressourcen- wie kostenschonende Bauen mit hoher Flexibilität adressiert. Einen Blick in die Zukunft der additiven Fertigung will das Forum „Neues aus AM“ bieten. Im Fokus werden Verfahren und Werkstoffe stehen, die über den Stand der aktuell genutzten Technik hinausreichen, aber bereits eine hohe Anwendungsreife besitzen.

Die Besucher können den Rapid.Tech 3D Fachkongress sowohl als Live-Event vor Ort im CongressCenter der Messe Erfurt als auch per Online-Stream verfolgen. Darüber hinaus erhalten interessierte Aussteller die Möglichkeit, ihre Entwicklungen, Produkte und Leistungen in einer begleitenden Schau im CongressCenter vorzustellen.

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