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HP treibt 3D-Druck-Industrie Richtung Stückzahlenproduktion

HP wartet auf der formnext mit einer Reihe neuer Installationen seiner HP Jet Fusion Lösungen auf, die den rapide wachsenden Bedarf an 3D-gedruckten Bauteilen erfüllen. Dazu gehören Anwendungen für so unterschiedliche Branchen, wie Transport und Gesundheitswesen sowie das industrielle und das Konsumgütersegment. Erste Kunden für die Multi Jet Fusion 300 / 500 Lösungen sowie Materialien wie PA-11 sind ebenfalls HP Highlights auf der formnext. Darüber hinaus arbeitet HP bei generativen Design- Funktionen jetzt mit Autodesk zusammen – und ermöglicht damit neue Online-Ressourcen und Features für seine HP Multi Jet Fusion Maschinen, die den Weg zur Stückzahlenproduktion für Kunden und Reseller ebnen.

„HP beschleunigt den Weg zur 3D-Stückzahlenproduktion. Diese unterstützen unsere Kunden dabei, ihr Geschäft auszubauen und die vierte industrielle Revolution zu realisieren. Branchen wie die Automoibilindustrie, die ihren größten Wandel seit über 100 Jahren durchläuft, implementieren neue Technologien und arbeiten mit strategischen Partnern wie HP zusammen. Diese sollen sie dabei unterstützen, diesen Wandel erfolgreich zu bewältigen“, erklärt Christoph Schell, President, 3D Printing and Digital Manufacturing, HP Inc. „Wir arbeiten weltweit mit innovativen Unternehmen, um die Art und Weise zu verändern, wie mit den HP Multi Jet Fusion und HP Metal Jet Plattformen Bauteile zu entwickeln und zu produzieren. Damit lassen sich neue Anwendungen erschließen und die Flexibilität in der Fertigung steigert sich. Auch der Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit über den gesamten Produktzyklus hinweg trägt 3D-Druck Rechnung.“

Die weltweite Expansion beim 3D-Druck für die Stückzahlen-Produktion schreitet weiter voran

HP konnte in den vergangenen Monaten sowohl im asiatisch-pazifischen wie auch im amerikanischen Raum eine Reihe neuer Kunden gewinnen, dazu gehören RecTech 3D, ein in China ansässiger industrieller Lohnhersteller, der den HO Multi Jet Fusion dazu einsetzt, sein Additive Manufacturing Center auszubauen. Das Unternehmen möchte seinen Kunden und Partner darüber Design-Expertise und Training anbieten. RecTech implementiert zunächst zehn HP Jet Fusion 4210 3D-Systeme bis Anfang 2019 und plant, diese auf 30 HP 3D-Drucksystem bis Ende 2019 auszubauen.

GE Transportation in Indien setzt die HP Jet Fusion Lösungen in seinem John G. Welche Technology Center in Bangalore ein, um industrielle Teile für verschiedene Fahrzeuge und Lokomotiven herzustellen, die das Unternehmen im Bergbau einsetzt.

Im amerikanischen Raum entschied sich Aptiv für die HP 3D-Druck-Lösungen in zwei seiner Produktionsstätten. Das Unternehmen testet hier seine Bauteile und plant dank 3D-Druck die Kosten des Werkzeugbaus zu reduzieren. Darüber hinaus entschied sich auch Eddyfi Technologies für die HP 3D-Druck-Lösungen. Das Unternehmen ist im Bereich zerstörungsfreie Prüfungstechnologien in Branchen wie der Energieproduktion, Öl und Gas sowie im produzierenden Gewerbe tätig. Forecast 3D hingegen vergrößert seine HP Multi Jet Fusion Flotte auf 24 Geräte.

Vielzahl neuer HP Multi Jet Fusion Anwednungen, erste Jet Fusion 300 / 500 Kunden

Mit seinem erweiterten Lösungs- und Materialportfolio werden neue Multi Jet Fusion-Anwendungen in der Transport-, Industrie-, Medizin- und Konsumgüterindustrie möglich. Einige Beispiele im Transport- und Automotive-Sektor sind:

  • Die BMW Group setzt die HP Jet Fusion 4200 Lösungen ein, um die Fensterführungsschiene für den
    BMW i8 Roadster zu produzieren.

    „Unsere Automobilstandards kombiniert mit der Multi Jet Fusion-Technologie von HP erlaubt unserem Fertigungsteam, langlebige, zuverlässige Endteile wie die Fensterführungsschiene für unseren BMW i8 Roadster herzustellen”, so Dr. Dominik Rietzel, Head of Non-Metal Additive Manufacturing, BMW Group. „Wir sind stolz darauf, dass wir in den letzten zehn Jahren mehr als eine Millionen Bauteile per 3D-Druck produziert haben – eine der Fensterführungsschienen ist das millionste gedruckte Teil. Komplexe Bauteile, die zuverlässige Funktionalität und geringen Platzbedarf erfordern, sind ein perfektes Beispiel für die Leistungsfähigkeit der additiven Fertigung. Gemeinsam mit Partnern wie HP sind wir begeistert von den Möglichkeiten, die sich uns in Zukunft bieten.”

  • Der Volkswagen Konzern nutzt die Vorteile der 3D-Drucktechnologie von HP sowohl für Metall- als auch für Kunststoffanwendungen. Bis Ende des Jahres werden alle Werkzeuge für die Herstellung des neuen T-Cross SUVs mit HP Multi Jet Fusion gedruckt werden. Volkswagen integriert HP Metal Jet auch in seine langfristige Design- und Produktions-Roadmap. Startpunkt ist die Produktion von massenindividuellen Teilen wie individualisierten Schlüsselanhängern und außen angebrachten Namensschildern.

Das neue wiederverwendbare HP 3D PA-11-Material ermöglicht es den Kunden, starke, formbare und funktionelle Teile mit erhöhter Bruchdehnung und Schlagresistenz herzustellen. Einige Kunden, die bereits PA-11-Teile mit den HP Multi Jet Fusion Maschinen produzieren, sind Bowman International, OT4, Freshfiber und New Rock. Bowman International produziert Rolltrain-Käfige, die jetzt über eine um 70 Prozent höhere Tragfähigkeit verfügen. Die HP Jet Fusion Technologie ermöglicht OT4 die Herstellung eines Schlafhelms, dynamischen Knöchelschuheinlagen und einer Fingerorthese mit optimierter Belüftung und Leichtbauweise, ohne die Materialstärke und Flexibilität zu beeinträchtigen. Schuhe und Konsumgüter sind zwei weitere Segmente, die die Vorteile der neuen Multi Jet Fusion-Materialien nutzen. Dazu gehören maßgeschneiderte Schuhabsätze von New Rock und personalisierte Handytaschen von Freshfiber.

Die kürzlich angekündigte HP Jet Fusion 300 / 500 Serie ist eine kostengünstigere 3D-Druck-Variante, die die bestehenden industriellen Geräte ergänzt. Kunden sind damit in der Lage, vom Prototyping bis zur Serienproduktion mit derselben Multi Jet Fusion Technologieplattform zu arbeiten. Zu den ersten Kunden gehören A-Dec, einer der größten Dentalgerätehersteller der Welt. Das Unternehmen verwendet die HP Jet Fusion 300 / 500 Serie für den Prototypenbau und experimentiert nun mit der Herstellung von Serviceteilen für ausgewählte Kunden mit extrem geringem Volumen. Das Rady Children’s Hospital in San Diego, Kalifornien, nutzt die flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten und präzisen, langlebigen Teile der neuen HP 300 / 500 Drucker, deren Ergebnisse dem Wohlbefinden der Patienten zugute kommen. Dazu gehören optisch ansprechende Abgüsse sowie interaktive und personalisierte anatomische Modelle. Als eine der führenden Bildungseinrichtungen im 3D-Druck etablierte die University of Louisville das industrielle/akademische Rapid Prototyping Center-Konsortium im Jahr 1993. Das dortige Team setzt die HP 300 / 500 Drucker ein, um Prototypen und Kleinserien von Bauteilen über eine Vielzahl von Anwendungsbereichen hinweg zu produzieren.

HP und Autodesk treiben generative Design-Innovation für den 3D-Druck voran; neue digitale Ressourcen für Kunden und Partner

HP und Autodesk, einer der führenden Anbieter von Design- und Produktions-Software, stellen einen integrierten End-to-End additiven Design-to-Print-Workflow für die HP Multi Jet Fusion Plattform zur Verfügung. Die generativen Design-Fähigkeiten von Autodesk Fusion 360 lassen sich dafür einsetzen, optimierte Designs für die HP Multi Jet Fusion technologisch zu entwickeln. Damit sind schnellere, kreativere Design-Zyklen möglich – und zwar vom Prototyp hin zur Produktion. Autodesk Netfabb bietet darüber hinaus Support für die komplette Palette der HP Multi Jet Fusion Drucker.

HP treibt die Transformation zur digitalen Fertigung voran und stellt Partner und Kunden eine Reihe neuer Online-Ressourcen zur Verfügung. Diese können damit schneller in die 3D-Stückzahlenproduktion einsteigen. Zu diesen Ressourcen gehören:

  • I-AM Digital Talent-Plattform: Die 3D-Druckindustrie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und an sich zu binden. HP bietet seinem Ökosystem Zugang zu einer führenden digitalen Plattform für ihr Karrierewachstum im Bereich der additiven Fertigung. i-AM Digital hilft Arbeitgebern, einen engagierten Talentpool zu finden und bietet außerdem Fallstudien, informelles Lernen und Schulungen für diejenigen, die in der Branche Fuß fassen wollen.
  • 3D ExchangeNet (3DX): HP ist einer der Gründungssponsoren dieses Marktplatzes, der 3D-Druck Unternehmen dabei unterstützt, Wachstumskapital, Investionen oder Buyout-Möglichkeiten zu identifizieren. 3DX bietet außerdem Ressourcen, die Unternehmen bei der Entwicklung strategischer Partnerschaften und Trainingsprogramme helfen.

HP zeigt HP Metal Jet auf der formnext 2018

Nach dem Debüt auf der IMTS 2018 im September präsentiert HP den HP Metal Jet erstmal in Europa. Der HP Metal Jet bietet weltweit fortschrittlichste 3D-Drucktechnologie für die Großserienfertigung von Metallteilen in Produktionsqualität. Der HP Metal Jet bietet eine bis zu 50fach höhere Produktivität bei deutlich niedrigeren Kosten als andere 3D-Druckverfahren und wird von den führenden Herstellern GKN Powder Metallurgy und Parmatech für die werkseigene Herstellung von Bauteilen eingesetzt. Zu den Kunden gehören die globalen Marktführer Volkswagen und Wilo sowie innovative Marktführer wie die Primo Medical Group und OKAY Industries.

Ab der ersten Jahreshälfte 2019 können Kunden 3D-Konstruktionsdateien hochladen und Bauteile in großen Stückzahlen vom neuen Metal Jet Production Service erhalten. Die Teile werden von den HP Partnern GKN Powder Metallurgy und Parmatech produziert und gewährleisten die höchsten Standards in punkto Technologie- und Produktionsqualität. Weitere Informationen zur Technologie und zu den Preisen der neuen HP Metal Jet Maschinen sowie dem Metal Jet Production Service finden Sie unter HP.com/go/3Dmetals.

Die HP Highlights wie den HP Metal Jet sowie die HP Multi Jet Fusion 3D Systeme sowie eine Vielzahl von Anwendungen, die die digitale industrielle Revolution vorantreiben, sehen sie am HP Stand 3.1 E40 auf der formnext 2018.

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