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Maker in Hamburg: Finale des Ideenwettbewerbs Make a Difference

Hamburg, 13. November 2017. Am 10. November 2017 fand von 10 bis 13 Uhr im Thomas-Ellwein-Saal der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, die Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs Make a Difference statt. Unter dem Titel Meet the ChangeMakers! “Make a Difference” Mini Maker Exhibition 2017 waren Interessierte eingeladen, die offizielle Preisverleihung zu besuchen, sowie im Anschluss die Prototypen der Projekte zu testen und mit den Finalisten ins Gespräch zu kommen.

Folgende Projekte wurden ausgezeichnet (ohne Rangreihenfolge).

  • LiLikit von Maxime Mendy aus dem Senegal: ein Energiespeicher aus wiederverwerteten Batterien,
  • Open Water von Florian Steckel aus Berlin (Deutschland): eine solarbetriebene Wasserentsalzungsanlage,
  • Touch&Learn von Oscar Campo aus Kolumbien: MINT-Bildungsmaterialien für Kinder,
  • PI-COMP von Koffi Dodji Honou aus dem Senegal: ein günstiger All-in-one-Computer,
  • Composite Filament Fabrication Process von Adam M. Pringle aus den USA: Prozess und Vorrichtung zur Herstellung von Recycling-Filament für 3D-Drucker,
  • MAJI von Thierry Abayizera aus Togo: ein Wasserverschmutzungsdetektor,
  • LIZA von Chrystian Zornoza aus Mexiko: ein Gerät zur Erkennung übertragbarer Geschlechtskrankheiten,
  • Signlt von Rouaa Diab aus dem Libanon: Handschuhe zur sensorgestützten Übersetzung von Zeichensprache in akustische Signale.
  • GuiDini von Fadwa Benkhallouq aus Marokko: ein Blindenstock mit Ultraschallsensor (konnte den Preis leider nicht persönlich entgegennehmen),
  • Der Gewinner des Best Collaborator Award ist Omar Naji Mohammed Alhaj Mahmoud aus Saudi-Arabien, ausgezeichnet für seine unterstützenden Kommentare, der im Workshop sein Projekt ‚Smart Student Seat‘ entwickelte.

Hintergrund:

Die Gewinner des internationalen Ideenwettbewerbs Make a Difference waren vom 6.-10. November 2017 eingeladen, gemeinsam mit ausgewählten Experten aus Saudi-Arabien, Ägypten, Kolumbien, Senegal, Kenia und Deutschland ihre Ideen weiterzuentwickeln und im OpenLab Hamburg der Helmut-Schmidt-Universität umzusetzen. Nach dem Motto Think it! Make it! ermöglicht es das OpenLab Hamburg, mit digitalen Produktionstools, wie 3D-Druckern, Ideen in handfeste Produkte umzusetzen. Die Teilnehmer berichteten durchweg positiv von der Entwicklungswoche. „Es gab keine Konkurrenz untereinander. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Werkzeug und Material geteilt.“, berichtete Rouaa Diab vom Projekt SignIt. „Es war auch eine sehr anstrengende Arbeitswoche.“, erzählte Florian Steckel vom Projekt Open Water. Die Teilnehmer arbeiteten jeden Tag bis in die späten Abendstunden. Es hat sich gelohnt: Alle Prototypen sind bis zum Finale am Freitag fertig geworden.

Der Ideenwettbewerb Make a Difference wurde von der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) und dem Laboratorium Fertigungstechnik (LaFT) der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg ins Leben gerufen. Dr. Bashar Ibrahim und Dr.-Ing. Tobias Redlich haben den Rahmen für den Ideenwettbewerb entwickelt, Projekte zu sammeln zur Lösung gegenwärtiger globaler und lokaler Probleme, wie Klimawandel, Verknappung natürlicher Ressourcen, gefährdete Ökosysteme, Flüchtlingskrise, Geschlechterungleichheit, unzureichende medizinische Versorgung und Bildungsinfrastruktur. Von März bis Juli 2017 konnten Menschen aus aller Welt Projektideen übermitteln. Aus 75 Projektideen wurden 9 Projekte (3 durch die Community und 6 durch die Jury) ausgewählt. Zudem wurde ein weiterer Finalist als Best Collaborator ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.make-a-difference.info; weiteres zum OpenLab Hamburg unter www.openlab-hamburg.de.

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OpenLab HH
Das OpenLab Hamburg ist eine offene High-Tech-Werkstatt, die der breiten Öffentlichkeit den Zugang zu modernen, digitalen Fabrikationstechnologien ermöglicht, um eigene Ideen zu verwirklichen. Das Lab gehört der Bewegung der FabLabs (fabrication laboratories) an – ein globales Netzwerk aus offenen Werkstätten und ist Mitglied der internationalen Fab Lab Association. Kompakte Einführungskurse bieten einen schnellen und intuitiven Einstieg in die Nutzung der Maschinen. Die Handhabung bedarf keiner speziellen Fachausbildung und schon nach 1-2 Stunden Einweisung können erste Ideen realisiert werden. Zusätzlich bieten Workshops, Vorträge und wöchentliche Treffen Gelegenheit, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu schaffen. Das OpenLab Hamburg wird vom Laboratorium Fertigungstechnik (LaFT) an der Helmut-Schmidt-Universität organisiert und betrieben. Das OpenLab Hamburg richtet sich an alle Studenten, Schüler und Privatpersonen, sowie an Firmen und andere Institutionen, die handwerklich, gestalterisch und technisch interessiert sind. Das Lab kann sowohl für die Entwicklung von Prototypen für StartUps, als auch für Forschungs- und Studienarbeiten oder zum Basteln und Tüfteln in der Freizeit genutzt werden. Adresse: OpenLab Hamburg Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Laboratorium Fertigungstechnik Holstenhofweg 85 22043 Hamburg