Home Pressemeldungen Verkehrsminister Norbert Hofer unterstützt 3D-Druck in Österreich

Verkehrsminister Norbert Hofer unterstützt 3D-Druck in Österreich

Für Bundesminister Ing. Norbert Hofer ist 3D-Druck eine innovative Hochleistungstechnologie und er sieht darin eine besondere Chance für den Technologiestandort Österreich: „Der 3D-Druck wird dauerhaft neue hochwertige Arbeitsplätze schaffen und hat ein hohes wirtschaftliches Potenzial für Österreich.“

Dass diese Worte ernst gemeint sind, hat das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) bereits belegt, indem es die Technologieplattform Additive Manufacturing Austria (AM Austria) unterstützt – einen gemeinnützigen Verein, der vor einem Jahr infolge der Ergebnisse eines FFG-geförderten Projekts zum Thema „Additive Fertigung“ aus der Taufe gehoben wurde. Er fokussiert sich seitdem ganz auf die intelligente Vernetzung und strategische Positionierung der österreichischen Additive-Manufacturing-Community im In- und Ausland.

Dr. Homa, der Mitgründer und Präsident der Initiative, bringt die Zielsetzung aller Aktivitäten des Vereins klar auf den Punkt: „Wir wollen Österreich zu einem der innovativsten Vorreiter im Bereich Additive Manufacturing ausbauen, um das enorme Zukunftspotenzial, das in dieser Technologie steckt, für unseren Standort zu heben.“

Die Initiative konnte nach etwas mehr als einem Jahr ihres Bestehens bereits über 60 Mitgliedsorganisationen aus dem In- und Ausland gewinnen, die sich proaktiv an den gesetzten Maßnahmen beteiligen.

Diese Faktenlage und das Engagement haben auch Bundesminister Hofer überzeugt: „Ich betrachte Österreich als einen wesentlichen Player im 3D-Druck-Sektor und wir werden uns bemühen, diese interessante Technologie weiter zu unterstützen.“

Um sich auch einen praktischen Einblick in die österreichische 3D-Druck-Community zu verschaffen, hat Innovationsminister Norbert Hofer am Dienstag, dem 19.2.2019 die Firma Lithoz besucht, den Weltmarktführer für die Herstellung von 3D-Druckern für Hochleistungskeramik. Der Minister wurde von den beiden Gründern und Geschäftsführern von Lithoz, Dr. Johannes Homa und Dr. Johannes Benedikt, begrüßt und durch das aufstrebende Unternehmen geführt.

Wie bei der Gründung von AM Austria scheint Dr. Homa auch damit einen Senkrechtstart losgetreten zu haben. Lithoz hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2011 von einem Spin-off der TU Wien zu einem echten Weltmarktführer in seinem zukunftsträchtigen Segment entwickelt. Inzwischen sind dort mehr als 65 MitarbeiterInnen an zwei Standorten in Wien und Troy (USA) beschäftigt und damit zählt Lithoz bereits jetzt zu den ganz großen Erfolgsgeschichten der österreichischen 3D-Druck-Community.

Beim Rundgang wurden dem Minister nicht nur die 3D-Drucker gezeigt, sondern auch Applikationen, bei denen die Technologie von Lithoz schon von vielen Unternehmen eingesetzt wird. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Gusskerne für Turbinenschaufeln, die von zahlreichen Turbinenherstellern genutzt werden, oder auch resorbierbare Knochenimplantate, die bereits seit 2017 im Humaneinsatz sind. Als kleine Besonderheit wurde dem Minister auch das Modell des Stephansdoms präsentiert, den Lithoz kürzlich im Maßstab 1:7000 aus künstlichem Mondstaub hergestellt hat.

©Lithoz: Stephansdom 3D-gedruckt aus künstlichem Mondstaub im Maßstab 1:7000. Links als Grünteil. Rechts gesintert.

Der Minister zeigte sich sehr beeindruckt von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Hochleistungskeramikdrucks: „Es ist immer wieder spannend zu sehen, dass so viel innovative Technik aus Österreich in die Welt exportiert wird! Österreichische Hightech-Betriebe und Start-ups wie Lithoz müssen mehr nationale und internationale Sichtbarkeit bekommen, damit diese auch konsequent ihre Marktführerrolle auf- und ausbauen können.“

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