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Renishaw präsentiert einen stimmigen Prozess für die additive Fertigung auf der Formnext 2019

Renishaw, das weltweit operierende Engineering- und Technologieunternehmen, wird auf der Formnext in Frankfurt am Main zeigen, wie verschiedenste Branchen die additive Fertigung (Additive Manufacturing, AM) zur Optimierung ihrer Komponentenfertigung einsetzen. Zu diesem Anlass ist auch ein Vortrag des britischen Segelteams INEOS TEAM UK geplant, wo genau erklärt werden wird, wie Renishaws AM-Technologie beim Bau eines Rennbootes für den America’s Cup zum Einsatz kommt. Vom 19. bis 22. November 2019 ist Renishaw am Stand D15 in Halle 11.0 zu finden, wo sowohl neue als auch etablierte Produkte präsentiert werden.

Auf dem Stand werden verschiedene Bauteile ausgestellt sein, die unter Verwendung der additiven Fertigungstechnologie von Renishaw hergestellt wurden. Unter anderem wird ein Mountainbike von Atherton Bikes, das additiv gefertigte Titianmuffen verwendet, sowie ein Uhrenarmband für Luxusuhren von Betatype, das aus 4 000 Verbindungsgliedern besteht, zu sehen sein.

Zusätzlich zu den genannten additiv gefertigten Komponenten und Systemen wird Renishaws InfiniAM Software für die Prozessüberwachung von AM-Systemen, vorgestellt. Besucher werden am Stand InfiniAM Sonic, eine neue akustische Überwachungssoftware, in Aktion erleben können. Sie sammelt die Daten von Akustiksensoren, die auf der Substratplatte angebracht sind, und liefert dem Anwender Rückmeldungen zum AM-Bauprozess.

Am Freitag, den 22. November um 10:30 Uhr wird Mark Chisnell, Technologie-Koordinator bei INEOS TEAM UK, einen Vortrag in englischer Sprache halten mit dem Titel „Race to Innovate: Metal Additive Manufacturing for Lightweight, Highly Complex Race Boat Structures“ (Wettrennen der Innovation: Metallbasierte additive Fertigung für hochkomplexe, leichte Strukturbauteile von Rennbooten“ Renishaw ist offizieller Partner des TEAM INEOS UK für die Bereiche Präzisionsmesstechnik und additive Fertigung und hat das Team darin unterstützt, das Design und die Herstellung von Bauteilen, wie beispielsweise den Mastfuß (ein Strukturbauteil für das Testboot des Teams), zu optimieren.

„Immer mehr Branchen setzen nun auf AM, um komplexe hochleistungsfähige Strukturbauteile herzustellen“, erklärt Robin Weston, Marketing Manager des Geschäftsbereichs „Additive Manufacturing“ bei Renishaw. „In diesen anspruchsvollen Produktionsumgebungen benötigen die Techniker zuverlässige Daten direkt vom Prozess, um zu gewährleisten, dass Werkstücke von gesicherter, gleichbleibender Qualität gefertigt werden.“ Die neuesten Renishaw AM-Systeme verfügen über mehrere Sensoren, einschließlich LaserVIEW und MeltVIEW Sensortechnologien, welche die Prozessbedingungen überwachen und in Echtzeit Daten sammeln. Diese Rückmeldungen ermöglichen die Messung der AM-Prozessmerkmale. Mit der Erweiterung durch akustische Überwachungsmöglichkeiten im Rahmen von InfiniAM Sonic, steht nun eine weitere Dimension an Sensordaten zur Verfügung, die kombiniert werden können, um ein Gesamtbild des Prozesses zu erhalten.

Darüber hinaus wird ein additiv gefertigter Abgaskrümmer aus Aluminium auf Stand D15 zu sehen sein, der vom Formula Student Rennteam der Brunel University hergestellt wurde. Mithilfe von Renishaws AM-Erfahrung und einem RenAM 500Q System fertigte das Team den Krümmer Ventil für den BR-XX Rennwagen an, der für das FS-UK Rennen in Silverstone eingesetzt wurde.

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