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Was sagt die “Industry Meets Makers” Community?

„An der Schnittstelle zwischen Industrie und Makers findet Innovation statt. Die Kommunikation zwischen Industrie und Makers ist die Zukunft. Das ist der Ort, an dem Wissen, neue Startups und qualifizierte Arbeitskräfte entstehen.“

Mit diesen kraftvollen Sätzen schloss Johannes Gartner, Herausgeber des Fachmediums 3Druck.com und Mitarbeiter des Innovation Management Instituts an der Johannes-Kepler-Universität, letzten Donnerstag als einer der rund 70 Talk-Gäste, den initialen Medien-Brunch ab – und damit brachte er den Grundtenor der versammelten Mannschaft, die sich an diesem Tag zum offiziellen Projektauftakt im sympathischen Cocoquadrat eingefunden hat, auch offensichtlich genau auf den Punkt.

Johannes Gartner
Johannes Gartner

DIE INITIATORIN VON INDUSTRY MEETS MAKERS

“Alle Maßnahmen, die wir hier lancieren, sind eigentlich nur Vehikel. Sie sollen uns dabei helfen, eine starke Innovationstreiber-Community aufzubauen, in der mit vereinten Kräften an neuen Eigenentwicklungen im Bereich der Zukunftstechnologien gearbeitet wird.”
Mag. Sandra Stromberger, Initiatorin von Industry meets Makers

“Es wird darum gehen, die Stärken beider Seiten – der Industrie- und Maker-Szene – geschickt zu kombinieren: Prozessstabilität, Highend-Infrastruktur und vertieftes Fachexpertenwissen mit dem enormen Kreativitätspotenzial von Querdenkern, freien Tüftlern und flexiblen, interdisziplinären Entwickler-Teams.” — Mag. Sandra Stromberger, Initiatorin von Industry meets Makers

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Sandra Stromberger

DIE STARKEN UNTERSTÜTZERINNEN SEITENS DER STADT

„Wir waren von Anfang an Feuer und Flamme als Sandra Stromberger mit dieser Idee auf uns zugekommen ist. Diese Initiative kann uns in Zukunft maßgeblich dabei unterstützen, disruptive Trends und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten frühzeitig zu erkennen und den Veränderungsprozess in weiterer Folge auch proaktiv mit zu gestalten.“ — Mag. Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien

„Disruptive Trends, also unvorhergesehene neue technologische Entwicklungen werden zu massiven Umbrüchen und Herausforderungen in der Industrie führen. Die Wirtschaftsagentur Wien beschäftigt sich daher intensiv mit dem Thema Smart Production und setzt vielfältige Maßnahmen, um die städtische Produktion fit für die Zukunft zu machen und somit Arbeitsplätze zu sichern und Wertschöpfung zu generieren. Der Aufbau starker Kollaborationsnetzwerke ist dabei ein entscheidender Faktor. Man hat bereits in der Vorbereitungsphase von Industry meets Makers gesehen, wie gut das Community Building im Rahmen dieses Projekts funktioniert. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit allen Partnern im Laufe der kommenden Monate viel zu lernen.“ — Mag. Eva Czernohorszky, Wirtschaftsagentur Wien

VERTRETER/INNEN DER BRIEFENDEN FIRMEN

„Wir wollen den Smart City – Planungsprozess für StadtplanerInnen greifbarer machen, indem wir in enger Zusammenarbeit mit kreativen Köpfen aus der Maker-Szene ein Werkzeug entwerfen, das über die digitale Oberfläche hinaus haptische Elemente beinhaltet, die man frei programmieren kann. Das kann von einem Haus bis zur Wärmepumpe alles sein.” — Dipl. Ing. Stefan Vielguth, AIT – Austrian Institute of Technology

“Wir sehen uns großen global agierenden Konzernen gegenübergestellt. Wir reagieren darauf, indem wir mehr als 25% unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. Dieses Projekt passt wie die Faust auf’s Auge. Es hilft dabei, wieder einmal zu zeigen, wie wichtig die Unterstützung und Förderung von F&E am Standort Österreich ist. Bei unserer Software zenon geht es um das Beobachten und Bedienen von Fertigungsprozessen. Da sich komplexe Bilder besser in 3D darstellen lassen, 3D aber im Industrieumfeld noch nicht state of the art ist, fokussiert sich unser Briefing darauf, dafür innovative Konzepte zu entwickeln.” — Dipl. Wirtsch. Ing. Hans-Peter Ziegler, COPA-DATA

„Im Frequentis Kundenumfeld gibt es oft Systeme, die wir über einen langen Zeitraum warten und reparieren müssen, mitunter sogar bis zu 25 Jahre lang. Dafür haben wir die Infrastruktur, die Leute und das Wissen, aber die nötigen Bauteile gibt es zunehmend nicht mehr. Dieses eigentlich ziemlich banale Problem führte uns zu unserer sehr herausfordernden Briefing-Idee, kollaborativ darauf hinarbeiten zu wollen, irgendwann auch aktive Bauelemente mit dem 3D-Drucker herstellen zu können.”— Dipl. Ing. Reinhard Schönthaler, Frequentis

“Unser Ansatz, uns in unserem Briefing auf die Entwicklung einer neuen Aquaponik-Lösung zu fokussieren ist das Ergebnis einer hausinternen Ideen-Kampagne, an der sich alle rund 8.500 Mitarbeiter beteiligen konnten. Aquaponik ist ein Verfahren, bei dem Fischzucht mit Pflanzenzucht kombiniert wird und bei dem ca. 95% weniger Wasser, 75% weniger Energie und 90% weniger Platz benötigt werden. Das Marktwachstum soll Studien zufolge zum Teil bei über 30% liegen. Im Moment gibt es in Österreich viele selbst gebastelte Modelle. Wir suchen nach Partnern – Makers – die mit uns gemeinsam eine Lösung auf industriellem Niveau entwickeln.” — Mag. Agnes Hofstätter, Greiner Gruppe

“Als forschungsstärkstes Unternehmen Österreichs, das jährlich mehrere 100 Mio. in Forschung und Entwicklung investiert, ist es für uns eine große Freude bei „Industry meets Makers“ dabei zu sein. Wir stellen im Rahmen des Projekts einen Quadrocopter mit rudimentären Flugeigenschaften zur Verfügung, der von kreativen Köpfen über Schnittstellen durch innovative Features weiterentwickelt werden kann, die es bisher noch nicht gibt. Dabei geht es nicht um eine Kamera oder Fernsteuerung, die bereits jeder Quadrocopter dabei hat, sondern um innovativere Funktionen, wie z.B. Collision Detection oder die Verknüpfung mit leistungsfähigen Recheneinheiten für autonome Funktionen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Womöglich entstehen am Ende Quadrocopter für die Reinigung von Straßenlaternen, das Schneiden von Hecken oder die Vermessung von Landflächen. Die Hardware kann behalten werden. Neben Preisen kann im Nachfeld auch die Möglichkeit einer weiteren Zusammenarbeit entstehen.”
— Ing. Herbert Kommer, Leiter Sales Office Wien, Infineon Technologies Austria AG

„Die Industry meets Makers-Initiative trifft den Nerv der Zeit. Das Mobilfunknetz ist unentbehrlich für die Digitalisierung und das Internet der Dinge, die in Zukunft alle Lebensbereiche durchdringen werden. Mit unserer Unterstützung wollen wir kreative Ideen für das Internet der Dinge fördern. Dafür stellen wir unser Know-how und eine Entwickler-Box zur Verfügung, die aus einem M2M-Modul mit integrierter SIM-Karte zur Anbindung an Sensoren und Geräte besteht. Im Zuge des Wettbewerbs sollen Prototypen entstehen, die eventuell bis zur Marktreife weiterentwickelt werden können.“ — Stephan Imre, MA, M2M Services Manager T-Mobile.

„Wir finden Industry meets Makers phantastisch, weil wir uns mit jungen Unternehmern und Unternehmerinnen auf Augenhöhe austauschen und auch längerfristig mit ihnen zusammenarbeiten möchten. Uns war es wichtig für Industry meets Makers ein Briefing zu definieren, das möglichst viel Gestaltungsspielraum lässt, um der Kreativität keine Grenzen zu setzen. So kam es zur Idee, die Entwicklung von innovativen Solarstrominseln auszuschreiben, die in verschiedene Landmarks in der Stadt – Mistkübel, Sitzbänke, o.ä. – integriert werden können. Diese Solarstrominseln sollen sich durch Solarpanels eigenständig mit Energie versorgen und unseren Kunden und Kundinnen ihren Alltag erleichtern. Handies, e-Bikes und Tablets aufladen kann dann ganz einfach in die Freizeitaktivitäten der Wiener und Wienerinnen integriert werden.“ — Mag. Lorena Skiljan, MBA, Wien Energie

VERTRETER/INNEN AUS DEM BEREICH FORSCHUNG UND BILDUNG

„Wir sind an der TU-Wien ein Team von ca. 30 Leuten, das sich intensiv mit Materialwissenschaft und 3D-Druck beschäftigt. Aus diesem Team heraus sind bereits zwei Firmen entstanden. Die Firma Lithoz, die zu Beginn im Frequentis-Gründerzentrum war bis sie zu groß wurde, und Cubicure, ein Unternehmen, das sich im Bereich Polymer-3D-Druck etabliert und gestern erfreulicherweise seinen ersten größeren Auftrag aus dem Silicon Valley bekommen hat. Das gesamte Team an der TU, bei Lithoz und Cubicure umfasst mittlerweile 50 Mitarbeiter. D.h. es sind dadurch auch schon einige neue Arbeitsplätze entstanden. Wir freuen uns, dass wir zu diesem Projekt unseren Beitrag leisten können und würden es begrüßen, wenn wir durch Industry meets Makers den Link zur kreativen Maker-Szene schaffen und Hardcore-Technologen und Ingenieure verstärkt dazu motivieren können, sich mit neuen kreativen Ideen auseinanderzusetzen. In diesem Austausch steckt großes Potenzial.“ — ao. Univ. Prof. Jürgen Stampfl, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, TU-Wien 

„Für uns ist es extrem interessant, uns an einem Projekt wie Industry meets Makers zu beteiligen. Unser Non-Profit-Verein ist im Bereich der Forschung und Bildung aktiv. Wir konzentrieren uns auf die Förderung und Forderung von Jugendlichen und führen einige Projekte durch, die die Technikbegeisterung und fachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern sollen. Wir fangen damit bereits in den Volk- und Mittelschulen an, betreuen aber auch ältere Schüler und Schülerinnen von HTLs. Vor allem bei den Älteren ist es sehr wichtig, praxisbezogene Aufgabenstellungen anbieten zu können, weil sie einfach mehr Sinn dahinter sehen, sich intensiv mit einer Fragestellung zu beschäftigen, wenn sie wissen, dass sich für ihr Arbeitsergebnis auch tatsächlich jemand interessiert. Einige Briefings, die hier vorgestellt werden, bieten sich zum Beispiel sehr gut auch als Diplomarbeitsthemen an. Ich bin mir sicher, dass wir einige Schülergruppen dafür begeistern werden können, sich hier aktiv einzubringen und zu beteiligen.“ — Dipl. Ing. Wilfried Lepuschitz, PRIA – Practical Robotics Institute Austria und TGM, die Schule der Technik

DIE TREIBENDEN KRÄFTE VON TECH-EXPERTEN/INNEN-COMMUNITIES

„Das Internet der Dinge bietet der europäischen Gesellschaft faszinierende Möglichkeiten sofern damit verantwortungsbewusst umgegangen wird. Unsere Non-Profit Organisation IoT Austria – The Austrian Internet of Things Network möchte das Wissen und Bewusstsein über das „Internet der Dinge“ in Europa vorantreiben. Der Open Innovation, Open Source und Open Collaboration Gedanke, der als Wegbereiter für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen auftritt, ist dabei entscheidend – ein Gedanke den wir eben genau auch in der Industry meets Makers-Initiative sehen! Durch diese spannende Initiative entsteht eine wertschätzende und wertschöpfende Dynamik in der Zusammenarbeit zwischen der neuen Maker-Szene und der etablierten Industrie. Der IoT Austria ist es dabei ein großes Anliegen diese Kleinbetriebe, Startups oder interessierte Personen zu unterstützen, um auf Augenhöhe mit etablierten Unternehmen zu kommunizieren und zusammen zu arbeiten! In diesem Sinne begrüßt die IoT Austria die Industry meets Makers-Initiative und freut sich hierbei mitzuwirken!“ — Harald Pichler, Präsident IoT Austria – the Austrian Internet of Things Network.

“Wenn man nach Europa sieht, stellt man sofort fest, dass der Aufbau von Smart Communities ein riesiges Thema ist und Industry meets Makers ist das Projekt in Österreich, aus dem heraus eine Smart Community entstehen wird. Wir freuen uns daher ganz besonders, dass Industry meets Makers auch bei unserem M2M/IoT-Forum Station machen wird, das wir am 13. und 14. Juni im Wiener Rathaus veranstalten werden.” — Hans Sailer, Initiator des M2M/IoT-Forums

“’Wenn Goliath mit David zusammenarbeitet’ ist das Motto der neuer Wiener InnovatorInnen-Community. Startups arbeiten mit bestehenden Firmen zusammen, Industriebetriebe suchen neue Lösungen gemeinsam mit der Maker-Szene. Genau diese Vernetzung brauchen wir in Wien und Österreich um in der digitalen Ära bestehen zu können. Als DigitalCity.Wien mit dem Projekt Industry meets Makers sind wir Co-Architekten dieser neuen Ökosysteme. Wien ist Geburtsort der Innovationsnetzwerke des 21. Jahrhunderts.“ Martin Giesswein, Co-Organizer DigitalCity.Wien

VERTRETER DER MAKER-SZENE WIENS

„Ich bin Betreiber des Happylabs, dem mitgliederstärksten Maker Space in Europa. Wir bieten moderne Maschinen wie Lasercutter, 3D-Drucker und CNC-Maschinen. Zu uns kann jeder kommen – Einzelpersonen, Startups, Teams – die ihre Projekte oder Prototypen entwickeln möchten. Nebenher organisieren wir „kleine Events“, wie z.B. die RobotChallenge, die letzte Woche in Wien stattgefunden hat und von rund 900 Teilnehmern aus aller Welt besucht wurde, sowie die Maker Faire Vienna, die am 16. und 17. April in Atelierhaus der bildenden Künste Wien stattfinden wird. Das soll eine „Actibition“ werden – ein Mischung aus Action und Exhibition. Wir haben dafür mittlerweile bereits die überwältigende Anzahl von 211 Einreichungen. Wer sich bis jetzt noch nicht richtig vorstellen kann, was Maker tun und entwickeln, kann da hinkommen und sich selbst ein Bild davon machen.“ — Karim Jafarmadar, Betreiber des Happylabs und Organisator der RobotChallenge und der Maker Faire Vienna

„Wir bieten in der Schönbrunnerstrasse 125, im 5. Bezirk auf ca. 500 qm CNC-Maschinen, Lasercutter, 3D-Drucker und Raum für die Umsetzung eigener Projekte. Neben diesen Maschinen gibt es bei uns aber auch alle nötigen Werkzeuge für den klassischen Handwerksbereich, wie Holz-, Ton und Steinarbeit, die Arbeit mit Textilien, Malerei, etc. Ich finde, dass Industry meets Makers wirklich eine super-coole Geschichte ist und bin schon sehr gespannt, was daraus in den kommenden Monaten entstehen wird.“ — Arno Aumayr, Betreiber von Maker Austria

„viRaCube ist ein Early Stage Startup. Wir wollen Smart Home Lösungen über die Hausmauern hinaus in die Gärten bringen. Unser offizieller Markt-Launch ist im Jahr 2017 geplant. Ab dann wird es bei uns smarte Bewässerungssysteme geben, die es Gartenbesitzern und Pflanzenliebhabern ermöglichen, ihr Grün optimal, nachhaltig und mit möglichst wenig Aufwand zu bewässern. Eine Initiative wie Industry meets Makers ist für uns extrem hilfreich. Die breite Plattform, die uns hier geboten wird, eröffnet uns wertvolle Kontakte in ein Netzwerk, das sich aus Vertretern aller Bereichen des Wirtschaftslebens zusammensetzt. Zudem lernen wir spannenden Aufgabenstellungen von Big Playern und zugleich auch innovative neue Ideen und Lösungen anderer Startups und Makers kennen – und das ist für uns natürlich sehr inspirierend.“ — Roland Grösslich, CEO von viRaCube

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