AMFG launcht neue Workflow-Management-Plattform mit künstlicher Intelligenz

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Das britische 3D-Druck-Software Unternehmen RP Platform änderte nun deren Unternehmens-Namen in AMFG, Kurzform für Autonomous Manufacturing. Zeitgleich zu diesem neuen Marktauftritt launchte AMFG nun auch eine neue Workflow-Management-Plattform mit künstlicher Intelligenz, um 3D-Druck in der Produktion zu automatisieren.

Bereits in der Vergangenheit konnte sich AMFG, damals noch RP Platform, durch seine Workflow-Management-Softwares in der Welt der additiven Fertigung profilieren. Passend zu dem neuen Unternehmensnamen launchte AMFG nun auch deren neueste Workflow-Management-Plattform. Diese soll dazu beitragen die additive Fertigung in Produktionsprozessen zu automatisieren und vereint hierfür vier wesentliche Schritte des 3D-Druck-Prozesses: Angebot, Workflow-Organisation, Produktmanagement und Postproduktion.

„Unsere Vision ist, dass unsere Softwarelösung eine autonome additive Fertigung ermöglicht“, erklärte Keyvan Karimi, CEO von AMFG, und fügte hinzu: „Während der 3D-Druck das Potenzial hat, die Fertigung zu verändern, haben wir gesehen, dass ein skalierbarer Produktionsprozess als Schlüsselbarriere fehlte. Unsere Software schließt diese Lücke, indem sie maschinelle Lernalgorithmen als End-to-End-Lösung für den 3D-Druck-Herstellungsprozess integriert.“

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Zu den wichtigsten Funktionen von AMFG’s neuer Workflow-Management-Plattform zählen unter anderem die Möglichkeit Sofortangebote für 3D-gedruckte Teile zu erstellen, die Automatisierung der Konvertierung von CAD-Dateien in .stl oder ähnliche sowie die Reparatur von Dateien. Überdies bietet diese Plattform die Möglichkeit die Postproduktionsphase durch Datenanalyse zu verwalten sowie den Build-Status zu überwachen. So ist es nun möglich den 3D-Druck von jedem einzelnen Teil von Anfang bis Ende zu beobachten und Verbesserungsbereiche schnell zu identifizieren.

Weiters verfügt die neue AMFG-Plattform über künstliche Intelligenz. Diese ist in der Lage 3D-Druckaufträge automatisch zu planen, die komplette Postproduktionssteuerung sowie auch Bedruckbarkeitsanalysen durchzuführen und überdies Nachbearbeitungsabläufe intelligent zu organisieren, wobei auch die Qualität der Teile sichergestellt wird.

Wie AMFG richtig erkannte, besteht in der additiven Fertigungs-Industrie eine große Nachfrage für Softwarelösungen zur Einführung sowie Rationalisierung dieser Technologie. Die wahre Herausforderung besteht nach Aussage von AMFG jedoch darin, 3D-Fertigungsprozesse in traditionell automatisierte Workflows zu integrieren.

Das Unternehmen hofft mit dem Launch seiner neuen Plattform nun, eben diese Herausforderung erleichtert zu haben.

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