Boeing schließt Partnerschaft mit Assembrix für sichere Datenübertragung bei 3D-Druck

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Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing rüstet sich über eine Partnerschaft mit dem israelischen Softwareunternehmen Assembrix für den Schutz von geistigem Eigentum bei 3D-gedruckten Flugzeugteilen. Mit der Software von Assembrix wird es Boeing zukünftig möglich sein mit Lieferanten und Fertigungsunternehmen geteilte Daten für Bauteile zu schützen.

Die Assembrix Software wird es Boeing ermöglichen Designdateien und Informationen für die Additive Fertigung an zuständige Unternehmen zu senden ohne dabei dem Risiko ausgesetzt zu sein, dass diese abgefangen, beschädigt oder entschlüsselt werden.

Die sichere und verschlüsselte Übertragung von kritischen Konstruktionsdaten und -informationen für die Additive Fertigung wird immer wieder diskutiert. Dabei haben sich bereits einige Unternehmen, wie beispielsweise auch Identify3D, auf Lösungen für eine sichere Prozesskette – von Design bis zur Produktion – spezialisiert. Hersteller Renishaw und SLM-Solutions sowie Siemens arbeiten bereits mit dem Softwarespezialisten zusammen.

Fokus auf Additive Fertigung

Boeing fokussiert sich auf den Einsatz der Additiven Fertigung um sein Produktionssystem umzugestalten und damit das Wachstum des Unternehmens zu fördern. Derzeit verfügt der Flugzeughersteller über Möglichkeiten zum 3D-Druck an 20 seiner Niederlassungen weltweit, zusätzlich zu zahlreichen Partnerschaften mit Zulieferern für 3D-gedruckte Bauteile, darunter der Schweizer Industriekonzern Oerlikon oder Norsk Titanium.

„Boeing ist weltweit auf der Suche nach Unternehmen, welche die strengen Auflagen zu Qualität, Zeitplan, Kosten und intellektuellem Kapital erfüllen. Assembrix erfüllt all diese Anforderungen,“ sagt David Ivry von Boeing Israel.

Lior Polak, CEO von Assembrix fügt hinzu:

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Boeing und schätzen das Vertrauen, das in unsere Fähigkeiten gesetzt wird. Die Zusammenarbeit unterstütz unsere Vision innovative Lösungen zu entwickeln und zu implementieren, welche global vernetzen und die Additive Fertigung weiter vorantreiben.“

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