Home Industrie HP will Automatisierung in der additiven Fertigung voran treiben

HP will Automatisierung in der additiven Fertigung voran treiben

Im Vorfeld der Formnext Connect stellt HP neue Entwicklungen für das Management und die Automatisierung komplexer 3D-Druck-Workflows sowie großer Druckerflotten in der additiven Fertigung vor. Die neue Software-Lösung HP Universal Build Manager Powered by Dyndrite soll laut Pressemeldung des US-Konzerns die Produktivität und Effizienz sowie die Automatisierung für 3D-Druckprozesse steigern. Darüber hinaus bieten neue digitale HP 3D Factory Services Kunden-, Anlagen- und Equipment-Analysen, Personalplanung und individuelle Trainings. Services, die helfen, Produktionsprozesse kontinuierlich zu optimieren.

In Kooperation mit Rösler Group’s AM Solutions entwickelte HP die HP Automatic Unpacking Station. Diese ermöglicht eine bessere Automatisierung in der Nachverarbeitung. Wir haben gestern darüber berichtet.

Digitale Workflows mit dem HP Universal Build Manager Powered by Dyndrite neu aufsetzen

Der neue Universal Build Manager von HP ist die erste Lösung, die die Potenziale proprietärer HP-Software und Dateninnovationen sowie des Dyndrite™ Accelerated Geometry Engine ausschöpft. Der neue Build Manager für die additive Fertigung setzt auf GPU-beschleunigte Verarbeitung und die Python-Skriptfähigkeit der Dyndrite-Engine. Diese Kombination vereinfacht und automatisiert die schnelle Build-Vorbereitung aller wichtigen additiven Fertigungstechnologien. HP hat es sich zum Ziel gesetzt, additive Workflows für verschiedene Plattformen über Maschinenflotten hinweg zu unterstützen, darunter HP Multi Jet Fusion, Binder Jetting, Laser Powder Bed Fusion (LPBF), Selective Laser Melting (SLM), Direct Metal Laser Sintering (DMLS), Selective Heat Sintering (SHS), Electron Beam Melting (EBM), Selective Laser Sintering (SLS), Fused Deposition Modeling (FDM), Stereolithography (SLA), Digital Light Projector (DLP), Laminated Object Manufacturing (LOM) und Composite-based Additive Manufacturing (CBAM).

Die neue Lösung wurde speziell entwickelt, um die Effizienz, Produktivität und Qualität in der additiven Fertigung zu verbessern. Sie ermöglicht außerdem die Personalisierung in Serienfertigung, komplexe Workflow-Automatisierung, Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit – sowohl in manuellen als auch in automatisierten Workflows.

Cobra Aero und Cobra Moto – eine Unternehmensgruppe mit Spezialisierung auf die Entwicklung und Produktion von Antriebstechnik für Renn-, Feuerwehr-, Luft- und Raumfahrt- sowie Über- und Unterwasserfahrzeuge – setzt die neue HP Universal Build Manager-Lösung ein, um die Arbeitsabläufe in den additiven Fertigungssystemen HP Jet Fusion und Renishaw zu vereinfachen und zu automatisieren. HP und Aconity, Aon3D, Aurora Labs, EOS, ExOne, Impossible Objects, Open Additive, Photocentric, Plural AM, Renishaw sowie SLM Solutions haben es sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, Einsatzmöglichkeiten für den HP Universal Build Manager für die jeweiligen 3D-Drucksysteme zu erforschen. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform mit der offenen Architektur Interoperabilität mit ergänzenden Lösungen führender Independent Software Vendors (ISVs), wie etwa Ansys.

Digital Factory Services für industrielles Management und Quality at Scale

Ebenfalls neu sind die erweiterten 3D Factory Services von HP – diese unterstützen Unternehmen beim Aufbau und der Implementierung einer digitalen Fabrik auf Basis der HP Multi Jet Fusion-Technologie sowie den wichtigsten Prozessen für ein erfolgreiches industrielles Management und der Produktion von hochwertigen Komponenten.

Zu den Services gehören unter anderem Anlagen- und Equipment-Analysen, Personalplanung und Training. Außerdem lassen sich Produktionsprozesse vorab digital entwickeln und implementieren. Zu den erweiterten digitalen Services zählen HP 3D Application Programming Interface (API), HP 3D Process Controlund HP 3D Center.

HP stellt das offene HP 3D API den führenden Software-Unternehmen der Branche zur Verfügung. Kunden, die eine HP 3D-Drucklösung nutzen, bekommen somit eine robuste, automatisierte Schnittstelle zur Integration von Daten und zur Rationalisierung von Workflows an die Hand. Autonomous Manufacturing (AMFG), ein Branchenführer für MES- und Workflow-Software, ermöglicht es Kunden wie Henkel, HP 3D API zu integrieren. Damit können sie ihre End-to-End-Workflows zentralisieren. Sie erhalten in Echtzeit ein Status-Update zu ihren HP Jet Fusion-Systemen sowie Warnungen und Informationen zu möglichen Effizienzsteigerung. Gleichzeitig lassen sich Ausfallzeiten mittels der Informationen reduzieren.

Der Artikel basiert auf eine Pressemeldung von HP

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