Identify3D schließt Partnerschaft mit Siemens und SLM Solutions

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Identify3D, Entwickler von Software für Sicherheit, Qualität und Rückverfolgbarkeit in der digitalen Fertigung, hat die Zusammenarbeit mit Siemens und SLM Solutions angekündigt.

Nach der Partnerschaft mit dem Hersteller von Metall-3D-Druckern, Renishaw, arbeitet der Softwareentwickler nun auch mit Siemens und SLM Solutions an einer sicheren Prozesskette für die digitale Fertigung. Dabei geht es vorwiegend um den Datenschutz von Design bis zur Produktion.

Siemens

Siemens wird die Lösung von Identify3D in seine NX CAD Software sowie die Sinumerik CNC Motion Control integrieren. Die End-to-End-Lösung ermöglicht es Herstellern Produktdaten zu schützen, die Identität der Anwender und Maschinen zu registrieren, Produktionsvorgaben umzusetzen und stellt einen zeitlich festgelegten Ablauf von digitalen Designs sicher. Das Identify3D Plug-In „Protect“ für die Siemens NX CAM-Software stellt eine sichere Umgebung zur Verfügung während „Identify3D Manage“ die Verteilung und Lizenzrichtlinien für die Verwendung von Daten innerhalb dieses Bereiches verwaltet.

Bestehende und neue Anwender von Siemens NX haben die Möglichkeit eine Fertigungsrichtline, zugelassene Menge und Ablauf der Daten für die Fertigung von Teilen festzulegen. So entstehen sichere technische Pakete die lizensiert und an Fertigungsunternehmen geliefert werden können, deren Maschinen über Sinumerik verwaltet werden. Dort werden die Daten entschlüsselt um das Produkt nach den exakten Spezifikationen in einem wiederholbarem Prozess zu fertigen.

SLM Solutions

Auch für die Selective Laser Melting 3D-Drucker von SLM Solutions bietet Identify3D eine Lösung zum Datenschutz, gekoppelt mit Vertrags- und Fertigungslizensierung – vom Design bis hin zur Produktion. Dies ermöglicht es SLM Solutions digitales geistiges Eigentum zu schützen, Produktionsrichtlinien umzusetzen und eine Rückverfolgung zur gewährleisten.

Mit der Integration von „Identify3D Enforce“ in die MCS Machine Control Software von SLM können digitale Designs sicher an die SLM 125, SLM 280, SLM 500 und SLM 800 3D-Drucker übertragen werden. Dabei kann die produzierte Menge über eine festgelegte Periode mit ausgewählten Parametern definiert werden.

“We are very happy about our collaboration with SLM Solutions as the technological leader in metal-based additive manufacturing and the delivery of this proof of concept is a key step to enable decentralized manufacturing, one of the key element of Industry 4.0,” sagt Stephan Thomas, Mitgründer und Chief Strategy Officer bei Identify3D.

 

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