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Materialise stellt Magics 26 auf der RAPID+TCT Conference vor

Auf der RAPID+TCT Conference stellt der 3D-Druck-Spezialist Materialise Magics 26 vor. Es handelt sich um die neueste Version seiner branchenführenden Software zur Daten- und Bauvorbereitung. Magics 26 kombiniert die Unterstützung nativer CAD-Workflows mit bereits vorhandenen Netz-basierten Funktionen. Anwender erhalten so das Beste aus beiden Welten, um ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig ihre hohe Qualität beizubehalten. Für jedes 3D-Druckprojekt lässt sich auf diese Weise immer der optimale Workflow wählen.

Netz-basiertes Arbeiten und CAD bieten jeweils einzigartige Vorteile für die Bearbeitung und Vorbereitung von Dateien für den 3D-Druck. Der CAD-Modus bietet die höhere Auflösung, dafür eignet sich die Netz-basierte Darstellung besser für die Bauteilbearbeitung. Das Netz-basierte Dateiformat bietet Konsistenz und stellt sicher, dass Qualität und Kompatibilität mit den heutigen industriellen 3D-Druckern gewährleistet ist, insbesondere während der Phase der Bauvorbereitung. Zudem enthält dieses Dateiformat alle Informationen darüber, welche Bereiche eines 3D-Modells innen und welche außen liegen – essenzielle Anforderungen für das virtuelle Schneiden des Bauteils und das anschließende Berechnen der Schraffuren für den eigentlichen 3D-Druck.

„Die Zukunft liegt darin, Netz-basierte workflows und CAD für die Datenaufbereitung im 3D-Druck zu kombinieren“, sagt Egwin Bovyn, Materialise Product Line Manager. „Prozesse, die auf der Netzdarstellung basieren, bieten erhebliche Vorteile für Anwendungen und Operationen in der Daten- und Bauvorbereitung mit aktuellen 3D-Drucktechnologien. Mit der Einführung CAD-basierter Workflows in Magics 26 ebnen wir den Weg zu verbesserten hybriden Workflows in zukünftigen Versionen unserer Software.“

Der optimale Workflow für jedes 3D-Druckprojekt

Magics 26 führt eine spezielle Bauteilszene ein, in der Anwender CAD-Bauteile nativ bearbeiten können. Zusätzlich stehen Bauteil- und Plattformszenen auf Netzbasis für die Bearbeitung, Reparatur, Analyse und Bauvorbereitung zur Verfügung. Nutzer wählen jetzt ihren bevorzugten Workflow basierend auf den Anforderungen ihrer 3D-Druckprojekte aus und bearbeiten ihre Bauteile in der Netz-Darstellung oder im CAD-Format.

Der neue CAD-Workflow für die Bauteilbearbeitung unterstützt Anwender bei Projekten, die eine enge Abstimmung oder einen häufigen Austausch zwischen Konstruktion und Datenvorbereitung erfordern. Das Bearbeiten und Speichern der Modelle in einem CAD-nativen Format ermöglicht es Magics-Nutzern, die Integrität der Bauteile zu wahren und saubere, hochauflösende CAD-Dateien zu verwenden. Dadurch wird einerseits die Zeit zwischen den Design-Iterationen verkürzt. Außerdem verbessern sich Stabilität und Wiederholbarkeit, da Fehler vermieden werden, die typischerweise bei Konvertierungen zwischen Dateiformaten auftreten. Mit dem CAD-Workflow wird es nun möglich, Bauteile zunächst solange anzupassen und zu bearbeiten, bis sie für den 3D-Druck optimiert sind, bevor man zur eigentlichen Bauvorbereitung wechselt.

„Mit Magics 26 kann ich CAD-Modelle problemlos modifizieren, ohne auf eine CAD-Konstruktionssoftware zurückgreifen zu müssen“, sagt Astrid Dejosé, Additive Manufacturing Designerin bei Sirris. „Es ist so viel effizienter, dass ich einfach in Magics 26 weiterarbeiten kann und nicht noch andere Anwendungen benötige.“

Verbesserte Bauvorbereitung und Plattformintegration

Zudem bietet Magics 26 auch neue Funktionen für die Bearbeitung in der Netzdarstellung. Mit der verbesserten Supporterzeugung sowie den erweiterten Funktionen für das automatische Schachteln lassen sich einerseits die Ausschussrate senken und andererseits die Produktivität steigern. Flexible Kegel- und Baumstützen können jetzt mit Streben versehen werden, um die Stabilität beim Druck zu verbessern. Das erweiterte automatische Schachteln ermöglicht eine höhere Packdichte und bietet die Möglichkeit, Bauteil-zu-Bauteil-Supports für die Produktion mit Elektronenstrahlschmelzen (EBM) und Binder-Jetting zu erstellen. Diese Stützstrukturen verbessern die Wärmeableitung und verringern den Verzug. Ferner verhindern sie, dass Bauteile während des Druckvorgangs miteinander verschmelzen.

Magics-Nutzer, die Serienproduktionen oder kundenindividuelle Massenfertigungen operativ skalieren möchten, werden zudem von der zukünftigen Integration mit „CO-AM“, der kürzlich von Materialise angekündigten Softwareplattform, profitieren. Aufbauend auf der Übernahme von Link3D durch das Unternehmen werden Hersteller mit CO-AM ihre AM-Abläufe mittels vollständig optimierter und skalierbarer Workflows besser planen, verwalten und analysieren können. Der 3D-Druck hat sich bewährt und steht inzwischen für konsistente und zuverlässige Bauteilproduktion – auch in großem Maßstab. Mit der Plattform CO-AM unterstützt Materialise die Serienfertigung mit 3D-Druck als ganzheitlichen Prozess: Von der Produktionsanforderung bis zur Auftragsabwicklung, alles auf einer einzigen Plattform.

Magics 26 wird ab dem 24. Mai verfügbar sein. Eine Preview der neuen Software wird während der Rapid+TCT Conference 2022 am Stand von Materialise (#3108) vom 17. – 19. Mai in Detroit zu sehen sein.

Der Artikel basiert auf einer Pressemeldung von Materialise.

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