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Materialise stellt Magics20 Software vor und schöpft Potential der additiven Endfertigung voll aus

Mit Magics20 stellt Materialise die jüngste Version seiner Software zur Datenaufbereitung und Fertigungsvorbereitung für den 3D-Druck und möchte damit zusätzlichen Aufschwung in die zertifizierten Fertigung von Industriebauteilen bringen.

Den Anwender erwartet eine modernere, überarbeitete Benutzeroberfläche; auch Dateiformate wie .3MF und Voxel werden mit der neusten Version unterstützt. Zusatzmodule wie der Sinter und das Support Generation Modul wurden ebenfalls auf den neusten Stand gebracht.

Laut Materialise sollen damit bestehende sowie neu aufkommende 3D-Druck-Verfahren effizienter genutzt werden können, insbesondere die additive Fertigung mit Metallpulvern. In Kombination mit weiteren Softwarelösungen des Unternehmens, wie unter anderem Streamics, die Build Prozessoren und die Steuerplattform AMCP (Additive Manufacturing Control Platform), stellt Magics20 eine komplette Software-Plattform für die Additive Fertigung dar.

Magics 20: Enabling Next-Generation Applications

Materialise präsentiert das Potenzial von Magics20 derzeit auf der formnext Messe in Frankfurt, wo Projekte aus der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie (3D-gedruckte Autositze von Toyota) sowie der Brillenmanufaktur (Hoet Design Studio) und der Sportartikelproduktion (3D-gedruckte Laufschuhe von Adidas) vorgestellt werden. Erst diese Woche hat Materialise bekannt gegeben, dass sein zertifiziertes 3D-Druck-Werk nun Kunststoffteile für den Airbus A350 XWB herstellt. “Diese Projekte verdeutlichen, dass mit einer gut ineinandergreifenden Software- und Hardware-Infrastruktur Produkte hergestellt werden können, die selbst die Anforderungen anspruchsvollster Branchen erfüllen,” erklärt Materialise.

Der Gründer und CEO von Materialise, Fried Vancraen, äußerte sich wie folgt über Magics20:

„Als ich vor 25 Jahren meine erste Stereolithographiemaschine kaufte und Materialise gründete, fehlte eine Software um eine Konstruktion, effizient auf den 3D-Drucker zu bringen. Um als Firma zu überleben und Erfolg zu haben, mussten wir eine Lösung entwickeln, mit der die von Kunden bestellten und im 3D-Druck gefertigten Prototypen fristgerecht und nach Spezifikation hergestellt werden konnten. Die entwickelte Software funktionierte so gut, dass wir sie unter dem Namen Magics vermarktet haben. Über die Jahre hat Magics dazu beigetragen, dass die AM-Branche insgesamt ganz neue Bereiche erobern konnte, da die Software die Datenaufbereitung und Fertigungsvorbereitung für immer mehr Werkstoffe und Technologien optimiert.“ materialise_ceo_wilfried_vancraenVancraen fährt fort: „Heute, 25 Jahre später, stehen wir vor neuen Herausforderungen, denn unsere Kunden fragen vermehrt 3D-gedruckte, sofort einsatzbereite Bauteile nach, die den strengen Anforderungen ihrer Branchen entsprechen. Dieser Herausforderung haben wir uns mit Erfolg gestellt. Und wieder steht Materialise bereit, ganz neue Bereiche für die AM-Branche zu erschließen, indem wir eine Software-Plattform für die zertifizierte Endfertigung bereitstellen: Magics20.“

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