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netfabb bringt neue Generation seiner 3D-Druck-Software heraus – Update: Neues Add-on

netfabb stellt das neue Release seiner 3D-Druck-Software netfabb Professional 6 vor. Die überarbeitete und erweiterte Version will Servicebüros, Designer und Konstrukteure komplexer und individueller Bauteile und Produkte entlasten und den Zeitraum der Produktentstehung auf Seiten der Datenaufbereitung verkürzen. Die Verbesserungen zielen vor allem auf eine Optimierung der industriellen Serienfertigung ab.

03.07.2015: Erst kürzlich hat netfabb Schlagzeilen als Founding Member des 3MF-Konsortiums gemacht, neben Branchengrößen wie Microsoft, HP sowie Autodesk und Dassault Systèmes. netfabb ist als Chair der Technical Working Group des 3MF-Konsortiums maßgeblich an der Gestaltung eines neuen und zeitgemäßen Industriestandards für 3D-Druckdaten beteiligt. In der Version 6 ist dieser zukunftssichere Standard bereits jetzt implementiert.

Effizienzsteigerung durch Bauraumoptimierung
Das 2D Nesting Module wird neu in netfabb Professional integriert. Auf Knopfdruck werden möglichst viele Bauteile bei garantiertem Minimalabstand auf der Plattform angeordnet.
netfabb_am„Die Vorteile eines leistungsfähigen Packers reichen von verringerten Produktionskosten über eine bessere Auslastung der Produktionskapazitäten bis zu einer schnelleren Auftragserledigung. Sie bieten insgesamt eine unschätzbare Zeitersparnis“, erläutert Alexander Oster, CEO bei netfabb, den wirtschaftlichen Nutzen. „Eine ernsthafte Serienfertigung ohne zuverlässige Packfunktion ist undenkbar.“

Leistungsfähige Unterstützung der Serienproduktion
Besonders wichtig für die Massenproduktion serienidentischer Teile in kontrollierter Qualität ist ihre eindeutige Identifizierbarkeit. Die Professional-Version enthält jetzt auch die Funktion des Automatic Mass Labeling, die identische Bauteile mit jeweils unverwechselbaren Identifikationscodes versieht.
„Das manuelle Auftragen eines Labels dauert etwa eine Minute, netfabb benötigt für eine beliebige Stückzahl insgesamt nur zwei Minuten. Wenn man sich vorstellt, dass wir vor Kurzem erstmals 32.900 Bauteile in einen einzigen Bauraum platziert haben, bekommt man schnell eine Vorstellung von der enormen Zeitersparnis, die netfabb für die industrielle Produktion bedeutet“, erklärt Oster weiter.

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Praxisorientierte neue Funktionen

Aus der engen Kooperation mit ihrer Holding FIT AG, dem Spezialisten für Additive Design and Manufacturing (ADM),kennen die Entwickler von netfabb die täglichen sowie die besonderen Anforderungen an eine 3D-Printing-Software im industriellen Einsatz genau. In die neue Version 6 sind zahlreiche praxisorientierte Einzelverbesserungen eingeflossen. Beispielsweise ist die Datenreparatur um das Verbergen ausgewählter, verdeckender Vordergrundelemente ergänzt worden, Texture Imposing ermöglicht das verfeinerte Auftragen von Reliefs, und PDF-Reports können jetzt für die schnelle Angebotserstellung oder zur Qualitätssicherung nach dem Baukastenprinzip auf kundenindividuelle Wünsche zugeschnitten werden.

Hohes Interesse an industrieller Nutzung von ADM
Viele Unternehmen loten heute die Möglichkeiten der Wertschöpfung aus, die Serienfertigung (Volume Manufacturing) für ihren Geschäftsbereich bietet. Ein interessanter Mehrwert ist neben Zeiteinsparungen und Prozessinnovationen auch das Generieren neuer Produkteigenschaften aus komplizierten bionischen Strukturen, das über das separat erhältliche Add-on netfabb 3S (Selective Space Structures) möglich wird. Neu in der Generation 6 und lang erwartet sind das Add-on der Enhanced Support Structures für komplexe DLP- und Stereolithographie-Projekte sowie die Unternehmenslösung netfabb Enterprise mit Server-Lizenzierungsmodell für den konzernweiten Einsatz.

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24.07.2015: Update – Neues Add-on zur automatischen Supportgenerierung

Softwarehersteller netfabb hat das neue Add-on zur Generierung von Stützstrukturen als substantielle Ergänzung zur soeben erschienenen Programm-Suite netfabb 6 entwickelt. In der ganzen Generation 6 liegt der Schwerpunkt besonders auf der Erleichterung und Verbesserung professioneller, industrieller Produktionsprozesse. Das Add-on zur Supportgenerierung ist insbesondere für die metallaufbauenden additiven Technologien des SLM (Selective Laser Melting), SLA (Stereolithographie) und DLP (Digital Light Processing) einsetzbar.

Erst kürzlich hat netfabb zusammen mit Microsoft, HP, Autodesk, Dassault Systèmes, Shapeways und SLM Solutions die Gründung des 3MF-Konsortiums angekündigt, das mit dem Dateiformat 3MF einen neuen Industriestandard vorgestellt hat. Weitere branchenbestimmende Unternehmen haben sich zwischenzeitlich dem Konsortium angeschlossen – ein klares Signal für die Zukunftssicherheit des offenen und kostenlos verfügbaren Industriestandards. netfabb ist innerhalb des Konsortiums federführend für die technische Erstellung des Standards. In ihrer neuen Software-Generation netfabb 6 ist der Standard bereits voll enthalten. Für die einfache und professionelle Generierung von Supportstrukturen gibt es jetzt auch ein lang erwartetes, eigenes Add-on.

Supportgenerierung wichtige Voraussetzung für druckbare Datenmodelle
Mit dem neuen Zusatzprogramm können in netfabb Professional 6 schnell und einfach Stützstrukturen zwischen Bauteil und Plattform erzeugt werden, die für den additiven Aufbau komplizierter Teile benötigt werden. Vom fertigen Bauteile müssen sie aber auch möglichst einfach und kostengünstig wieder entfernbar sein.
Es gibt zwei Varianten des Add-ons: die kleinere Version netfabb DLP Support Structures konzentriert sich auf Digital-Light-Processing-Maschinen (DLP), während die umfassende Version netfabb Enhanced Support Structures auch für Selective Laser Melting (SLM), Stereolithographie (SLA) und FDM (Fused Deposition Modeling) eingesetzt werden kann.

Eine Vielzahl von Einstellungen für flexible Supportgenerierung
Drei Arten von Stützstrukturen sind je nach Geometrie des Modells wählbar: Bar Support, Polyline Support und Full Volume Support. Zusätzlich hat der Konstrukteur der 3D-Modelle eine reiche Auswahl an Funktionen und Optionen, die ihm viel Flexibilität bei der Erstellung der Stützstrukturen gestatten. So können beispielsweise in einem Modell mehrere Stützarten kombiniert werden, Kontaktstellen und Winkel sind flexibel wählbar. Sogar gekrümmte und verzweigte Stützen sind möglich. Der Polyline Support gestattet nicht nur dicke oder dünne, sondern auch strukturierte Stützwände. Im Full Volume Support wird der Polyline Support durch eine weitere Dimension ergänzt – einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Tools erhält man angesichts der 37 verschiedenen Einstellungen, die hier möglich sind. Einmal festgelegt, lässt sich jede beliebige Kombination von Stützstrukturen speichern und mit einem einzigen Knopfdruck als Vorlage auf weitere Bauteile übertragen.

Schnellere und effizientere Datenaufbereitung für Additive Fertigung
Weitere praktische Funktionen wie die transparente Bauteilansicht und ein Überblick über alle verwendeten Stützstrukturen erleichtern Konstrukteuren und 3D-Designern die Arbeit. Sehr nützlich ist auch die automatische Analyse der Datenmodelle, die anzeigt, wo Stützstrukturen unbedingt notwendig sind.

Hohes Interesse der produzierenden Industrie an 3D-Druck und Additiver Fertigung
Gegenwärtig findet in der produzierenden Industrie ein grundlegender Paradigmenwechsel statt. Viele Unternehmen untersuchen die Möglichkeiten der Additiven Fertigung für ihr Geschäftsmodell, für viele ist deren etappenweise Einführung klar der Schritt in die Produktion der Zukunft. „Inmitten dieses technologischen Umbruchs hat netfabb Professional 6 das Potential, die Additive Serienfertigung auf ein nie da gewesenes Niveau zu heben“, erklärt Ulf Lindhe, Director of Business Development bei netfabb. „Risikominimierung, einfache Handhabung, Prozessstabilität und wirklich viel eingesparte Zeit sind die Schlagworte, die den ökonomischen Nutzen von netfabb wiedergeben.“ Über das Add-on der Selective Space Structures (3S) können innovative und höchst komplizierte Datenmodelle für völlig neue Produkteigenschaften geschaffen werden. Eine weitere Neuerung für den Einsatz im großen Stil ist die Einführung der Konzernlösung netfabb Enterprise mit ihrem kostensparenden Serverlizensierungsmodell.

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Doris lebt als begeisterter Maker seit vielen Jahren nach dem DIY Prinzip. Über diese Bewegung hat sie die Anfänge des Consumer 3D Printing live und aktiv miterlebt und schließlich auch Ihre Begeisterung für industrielle AM-Technologien kennengelernt. Doris lebte längere Zeit in Bristol (UK) und ist nun hauptberufliche Chefredakteurin von 3Printr.com.