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Neue Hexagon Lösung für Integrated Computational Material Engineering

e-Xstream engineering, Teil der Hexagon Manufacturing Intelligence Division, hat die neue 10X Integrated Computational Material Engineering (ICME) Lösung vorgestellt, welche die wissenschaftliche Forschung mit führender Software, Prüf- und Messtechnologien verbindet. Damit werden Neuentwicklungen deutlich beschleunigt, die Hersteller können Bauteile dank Simulation durchgängig virtuell entwerfen, entwickeln und testen.

Integrated Computational Material Engineering (ICME) ist eine Zukunftstechnologie, die eine optimale Verbindung von Materialien und Fertigungsprozessen gewährleistet und damit die Produktentwicklung innovativer und effizienter machen soll. Laut Pressemitteilung des Unternehmens bietet 10X ICME von Hexagon der Industrie das umfassendste und durchgängigste Lösungsportfolio, um das ganze ICME-Potential zu nutzen.

Durch die Integration von Konstruktion, Entwicklung und Test können die Hersteller schon zu einem frühen Zeitpunkt im Produktentwicklungsprozess informierte Entscheidungen treffen, mit denen die Qualität verbessert oder Abfall reduziert wird. So werden Daten nutzbar für effizientere, zusammenhängendere Konstruktions- und Entwicklungsworkflows.

Mit ICME können hoch entwickelte Materialien wie Kohlefaser-Verbundwerkstoffe ausgewählt und ihr ganzes Potenzial genutzt werden, da mit besseren Daten und besserer Modellierung die Genauigkeit und damit das Vertrauen in Materialsimulationen steigen. Dank 10X ICME lässt sich nun vorhersagen, wie Kombinationen von komplexen Materialien, z.B. Faserverbund, und Fertigungsmethoden vom Spritzguss bis zum 3D-Druck sich durchgehend auswirken, auf die Geschwindigkeit bis hin zur Nachhaltigkeit zukünftiger Flugzeuge und Autos.

Dadurch sind weniger Materialtests nötig, und Messungen werden mit Simulation korreliert, sodass die Hersteller ihre Simulationen einfacher validieren können. Ein weiterer Vorteil ist die gute Auswahl an Materialdaten. Den Ingenieuren stehen genaue Werte zur Verfügung statt nur Näherungswerte. Damit bleibt mehr Spielraum, die Konstruktion zu optimieren.

Die digitale Integration durchgängiger Lieferketten reduziert auch den Materialabfall, da Anwender wesentlich weniger auf umfangreiche Prototypentests zurückgreifen müssen und Überdimensionierung vermieden wird. Ein einziger materialzentrischer ‘digitaler Zwilling’ der gesamten Fertigungslinie, von der Materialentwicklung bis zum fertigen Bauteil, ermöglicht es Firmen, die Funktionsfähigkeit des finalen Produktes schon in der Entwurfsphase vorherzusagen. Hier bieten sich auch Methoden, auf den Daten basierend die Verbundmaterialien weiter an spezielle Ziele wie Wiederverwertbarkeit oder Energieeffizienz anzupassen.

Artikel basiert auf Pressemeldung von Hexagon

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