Home Software Sinterit kündigt neue Features für die Sinterit Studio Software an

Sinterit kündigt neue Features für die Sinterit Studio Software an

Der polnische 3D-Drucker-Spezialist Sinterit hat eine Reihe von Funktions-Updates für seine proprietäre Software Sinterit Studio angekündigt.

Sinterit Studio ist für die Verwendung mit den Desktop-3D-Druckern Lisa und Lisa Pro des Unternehmens konzipiert und bietet Anwendern eine durchgängige Druckmanagement-Funktionalität, vom Slicen von Teilen bis hin zur Echtzeit-Bauüberwachung. Erhältlich in vier verschiedenen Versionen können sich Anwender entweder für eine kostenlose Variante der Software oder eine der kostenpflichtigen Premium-Versionen für zusätzliche Materialfunktionen entscheiden.

Auto-Nesting

Die größte Neuerung ist die neue Auto-Nesting-Funktion. Mit einem Mausklick können Anwender nun ihre Modelle automatisch in einer optimierten Formation auf der Bauplatte anordnen, was besonders bei großvolumigen, mehrteiligen Konstruktionen praktisch sein kann.

Vor dem Update mussten die Anwender dies manuell tun, indem sie jedes ihrer Modelle in der XY-Ebene duplizierten und einige der Teile bei Bedarf in der Z-Achse anhoben. Die Auto-Nesting-Funktion reduziert nicht nur die Bauvorbereitungszeit erheblich, sondern optimiert auch die Gesamtdruckzeit und die Materialkosten für den Bau.

Mehr Möglichkeiten durch offene Parameter

Neben der automatischen Nesting-Funktion hat Sinterit eine Reihe neuer offener Parameter in der Sinterit Studio Software implementiert, die von den Anwendern je nach Bedarf geändert werden können. Letztlich ermöglicht diese Ergänzung ein höheres Maß an Kontrolle über die Lisa und Lisa Pro 3D-Drucker und dürfte besonders für Universitäten, die an F&E-Projekten arbeiten, von Nutzen sein.

Die Benutzer können nun vier verschiedene Temperatureinstellungen für jedes der 22 Heizelemente in den 3D-Druckern von Sinterit sowie Parameter wie die Laserleistung, die Laserbewegung, die Schalen der Teile und die Gerüste der Teile feinabstimmen. Auf diese Weise können Forscher im Bereich der Materialentwicklung ihre Druckprozesse für kundenspezifische Forschungsmethoden auf der Grundlage der Pulvervalidierung, der mechanischen Eigenschaften des Endteils und der Oberflächenqualität optimieren.

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