Home Software Stratasys stellt GrabCAD Additive Manufacturing Platform vor

Stratasys stellt GrabCAD Additive Manufacturing Platform vor

Der 3D-DruckerHersteller Stratasys hat nun die GrabCAD Additive Manufacturing Platform vorgestellt. Es handelt sich um eine unternehmensfähige Open-Software-Plattform, mit deren Hilfe Produktionsunternehmen additive Fertigungsvorgänge im Produktionsmaßstab verwalten können.

Additive Fertigungssysteme zeigen zunehmend, dass sie für die Serienproduktion von Endbauteilen geeignet sind. Der 3D-Druck im Produktionsmaßstab erfordert jedoch auch neue softwaregesteuerte Betriebsfunktionen. Dazu zählen u. a. die Verwaltung einer großen Anzahl von 3D-Druckern an verschiedenen Standorten, die Überwachung der Qualität der Ergebnisse, die Automatisierung der Materialverwaltung oder die Integration innerhalb von größeren Unternehmen. Traditionelle Fertigungslösungen sind nicht auf additive Workflows ausgelegt, die digital nativ, hochelastisch und ortsunabhängig sind.

Die Plattform von Stratasys ist speziell für die einzigartigen Anforderungen der additiven Fertigung über den gesamten digitalen Prozess hinweg ausgelegt – vom Design bis hin zur Produktion – und lässt sich auch in die Infrastruktur von Industrie 4.0 und Unternehmensanwendungen integrieren. Stratasys ist aufgrund der Fokussierung auf die additive Fertigung und der Beziehungen zu vielen der weltweit führenden Unternehmen gut positioniert, um der primäre AM-Plattformanbieter für seine Kunden zu sein.

Das Marktforschungsunternehmen SmarTech Analysis hat prognostiziert, dass der gesamte globale Markt für additive Fertigungssoftware bis 2026 3,3 Milliarden US-Dollar erreichen wird, gegenüber weniger als 500 Millionen US-Dollar im Jahr 2020, da der Gesamtmarkt für additive Fertigung weiter wächst. Die neue Plattform bietet Stratasys die Möglichkeit, seine Führungsposition in der additiven Fertigungsindustrie durch diesen wachsenden Markt zu stärken.

“Wir beobachten, dass die Hersteller ihre 3D-Druckverfahren vom Labor in die Produktion verlagern, und das erhöht die betrieblichen Anforderungen in allen Bereichen, von der Produktivität bis zur Qualitätssicherung, erheblich”, sagt Nadav Goshen, Executive Vice President für Software bei Stratasys. “Die GrabCAD AM Platform, unsere Unternehmenssoftware speziell für den 3D-Druck, kann ein Katalysator für das Wachstum des Marktes für additive Fertigungssoftware sein. Sie ermöglicht den Kunden, immer größere, komplexere Vorgänge effizient zu verwalten, um konsistente, qualitativ hochwertige Produktionsteile in großem Maßstab zu fertigen. Das ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Vision: ein digitaler Wandel bei Fertigungsbetrieben auf der ganzen Welt.“

Die GrabCAD Additive Manufacturing Platform integriert GrabCAD-Anwendungen und GrabCAD-Softwarepartner von Drittanbietern über das GrabCAD Software Development Kit (SDK). Dadurch wird eine Konnektivität in beide Richtungen zwischen 3D-Druckern, additiven Fertigungs- und Unternehmensanwendungen sowie mit der weitreichenden Industrie-4.0-Infrastruktur möglich.

Die Plattform umfasst GrabCAD-Anwendungen GrabCAD Print, eine Software, welche den Workflow zwischen dem Design for Additive Manufacturing (DfAM) und der 3D-Druckvorbereitung, vereinfacht. GrabCAD Print ist CAD-unabhängig, wendet erstklassige Sicherheitsprotokolle an und wird per Desktop-PC oder Mobilgerät verwaltet. Ebenfalls ist GrabCAD Shop, eine cloud-basierte Anwendung des Typs Software-as-a-Service (SaaS) zur Verwaltung von Arbeitsaufträgen, die den 3D-Druck-Workflow vereinfacht, inkludiert. Alle Bestellungen werden an einem Ort verwaltet und können problemlos allen vernetzten Druckern – von Stratasys oder von Drittanbietern – zugewiesen werden. Der GrabCAD Print Manager ist eine neue Anwendung mit der Hersteller Flotten aus industriellen 3D-Druckern verwalten können. GrabCAD Print Manager verwaltet Software-Lizenzen sowie Open-Source-Material von Partnern und bietet den Kunden die Möglichkeit, Fertigungsdruckpläne anzuzeigen und zu bearbeiten und detaillierte Berichte per Desktop-PC oder Mobilgerät anzuzeigen. Zusätzliche Administrator- und Zugriffskontrollen mit weiteren Angaben im Print Manager werden Anfang 2022 erwartet. Zusätzlich ist das GrabCAD Software Development Kit (SDK) dabei. Diese Industrie 4.0-fähige SDKs bieten APIs, Dokumentation, Codeabschnitte und Support bei der Integration in die Unternehmens-IT sowie Anwendungen von Drittanbietern für Account Management, Asset Management, Planung und Auftragsmanagement, Sicherheit, Qualitätsmanagement und Analysen.

Neben eigenen GrabCAD-Anwendungen von Stratasys steht die Plattform auch jedem Softwareanbieter offen, die Anforderungen in Bezug auf Referenzen und Leistungstests erfüllen, und zwar über eine SDK-Lizenzgebühr. Stratasys hat seit Beginn 2021 ein Dutzend Partner hinzugefügt, darunter AMFG, Teton Simulation und Link3D.

Im Oktober 2021 umfasste die Plattform GrabCAD AM mehr als 38.000 Anwendungsbenutzer, 20.000 3D-Drucker und 3000 Workflow-Benutzer. Die Plattform verarbeitet täglich 35 Gigabyte an Datenströmen und wird von einem globalen Team von mehr als 100 Entwicklern unterstützt.

„Additive Fertigung kann für die intelligente Fertigung einen bedeutenden Vorteil mit sich bringen, wenn die nativ digitalen Fähigkeiten mit Unterstützung der richtigen Software-Plattform erfolgt“, sagt Ryan Martin, Research Director von ABI Research. „Wir sind der Meinung, dass eine effektive Plattform für die additive Fertigung umfassend, dem Maßstab der Umsetzungen der additiven Fertigung gemäß, skalierbar und offen für die bedeutenden Innovationen von der wachsenden Gemeinschaft aus Softwareanbietern für additive Fertigung sein sollte und außerdem die Implementierungen von 3D-Druckern mehrerer Anbieter unterstützen muss. Stratasys könnten mit der GrabCAD Additive Manufacturing Platform dabei durchaus die Führung übernehmen.“

Der Artikel basiert auf einer Pressemeldung von Stratasys.

Keine News mehr versäumen

Wir liefern wöchentlich kostenlos die wichtigsten Nachrichten und Informationen zu dem Thema 3D-Druck in Ihr Postfach.

Mit einem Klick auf "Anmelden" bestätigen Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Wir versenden keinen Spam und eine Abmeldung des Newsletters ist jederzeit möglich.

Haben Sie einen Fehler entdeckt? Oder Anregungen und Ergänzungen? Bitte schicken Sie uns eine Nachricht.
Vorherigen Artikel4D-Druck: Wärme schrumpft gedruckte Objekte
Nächsten ArtikelVoxeljet und Automobilzulieferer Brose testen Serienfertigung mit 3D-Druck
David ist Redakteur bei 3Druck.com.