Vereinfachter 3D-Druck von medizinischen Modellen durch neue GE Healthcare Software

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3D gedruckte Modelle des menschlichen Körpers helfen heutzutage bereits Medizinern eine komplizierte Operation vorab zu üben und planen. Das West Kendall Baptist Krankenhaus in Miami, war eins der ersten Krankenhäuser, welches 3D gedruckte Plastikmodelle von Herzen, Lebern, Nieren und anderen Organen verwendet hat um Operationen sicherer zu machen. Durch die neue 3D Druck Software von GE Healthcare soll dies noch schneller werden.

“Diese Modelle eines Herzens zeigen sehr intuitiv und klar die Herzkranzgefäße“ sagt Dr. Ricardo Cury, Leiter der Herzbildgebung des Baptist Krankenhauses. „Es ist hilfreich, vor allem bei allen Orientierungspunkten im Vorfeld, die Diskussion zwischen der klinischen Planung, der optimalen Vorgehensweise und den Materialien zu erleichtern“.

Die bisherige Software wandelt Bilder aus dem Computertomographen in Dateiformate um, welches ein 3D Drucker benötigt. Dafür mussten CT Scans händisch komprimiert werden, damit der Drucker diese verarbeiten kann. Diese Software war nicht für den medizinischen Bereich geeignet wodurch dieser Prozess Tage gedauert hat.

„In der Vergangenheit hat es mehrere Tage gedauert bis man die Bilder von einem externen 3D Software Prozessor zurück bekommt“, sagte Cury. „Der Vorteil der neuen Software ist, dass alles am selben Arbeitsplatz ist, auf welchem bereits mit 3D Bildern gearbeitet wird.  Die Arbeitsschritte sind viel schneller und einfacher”

Die GE Healthcare’s 3D Drucksoftware arbeitet perfekt mit dem bestehenden GE Arbeitsplatz System zusammen, welches weltweit in Krankenhäusern zum Einsatz kommt. Diese Volumen generierende Software (GE Volume Viewer) verwendet CT Bilder aber zusätzlich auch Daten von Magnetresonanztomographie und Röntgenaufnahmen um in sekundenschnelle Modelle zu erzeugen.

Über hundert Krankenhäuser haben die neue GE Software bereits bestellt, mit welchem nicht nur Organe, sondern auch Knochen und Muskeln in ein Modell umgewandelt werden können. GE Healthcare meinte, je mehr Krankenhäuser diese Software benutzen, des so schneller und einfacher wird es Modelle miteinander zu teilen. Auch die Patienten profitieren von den neuen Möglichkeiten vorab ein Modell des eigenen Körpers zu erzeugen, um Operationen sicherer zu machen und Prozesse zu optimieren. GE’s Software ist ein großer Schritt die additive Fertigung auch in der Medizin immer größer werden zu lassen.

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