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Zortrax präsentier Cloud-Lösungen für die Fernverwaltung von Druckern

Der polnische 3D-DruckerHersteller Zortrax hat mit inCloud ein System zur Fernverwaltung von 3D-Druckern entwickelt. Die neue Lösung bietet die Möglichkeit, die Arbeit mehrerer Drucker von jedem Ort in der Welt aus zu kontrollieren.

Zortrax berichtet in einer Pressemeldung, dass die neue Cloud die Produktion und das Farm-Management von 3D-Druckern optimieren kann. Bevor dem Launch teste das Zortrax-Team die Cloudl-Lösung an etwa 200 Druckern, die sich in speziellen Räumen (printrooms) in den Zortrax-Geschäftsräumen befanden.

„In unserem Unternehmen entstehen jeden Tag Hunderte von verschiedenen Projekten, Prototypen und Testdrucken. Unsere Manager wünschten sich eine effektive Software, die es ihnen ermöglichen würde, die Arbeit mehrerer Geräte gleichzeitig zu steuern. Es lag uns viel daran, nicht nur bestimmte Drucker fernsteuern zu können, sondern auch daran, den Druckverlauf zu überprüfen oder eine “Vorschau” auf den aktuellen Status des Geräts zu erlangen, ohne sich an das konkrete Gerät wenden zu müssen. Das inCloud-System macht es möglich, einzelne Geräte einer ausgewählten Gruppe von Mitarbeitern zuzuordnen – dies ist besonders wichtig in großen Unternehmen, in denen mehrere Personen einen Drucker nutzen. Die von uns entwickelte Lösung rationalisiert den gesamten Druckvorgang. Wir verwenden dieses System jeden Tag, um den Einsatz unserer Geräte zu optimieren. Jetzt stellen wir dieses System allen Benutzern von Zortrax-Druckern zur Verfügung“, sagt Rafał Tomasiak, CEO von Zortrax.

Das neue Zortrax inCloud-Verwaltungssystem ermöglicht es, den Druckprozess eines bestimmten Modells auf ausgewählten Geräten ferngesteuert auszuwählen, d.h. ihn sowohl zu starten als auch zu stoppen. Zortrax inCloud hat auch eine spezielle Multiprint-Funktion eingeführt, die vor allem für Unternehmen bestimmt ist, die große Farmen von 3D-Druckern verwenden. In diesem Modus können die zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbaren Geräte ausgewählt und Massendrucke effizient eingeleitet werden, so dass alle Modelle, die auf vielen verschiedenen Druckern gedruckt werden, gleichzeitig produziert werden können.

Eine weitere Funktionalität des inCloud-Systems ist die Fernanzeige von Bildern aus Kameras, mit denen die Drucker der M Plus-Serie ausgestattet sind. Dadurch kann man sich vergewissern, dass der vorherige Ausdruck von der Arbeitsplattform entfernt wurde, oder eine Einsicht in den laufenden Druckvorgang erhalten. Eine besonders wichtige Funktion für Unternehmen, die wegen der andauernden Pandemie gezwungen sind, die Anzahl der bei ihnen vor Ort arbeitenden Personen zu reduzieren, ist die Möglichkeit, Teams zu bilden, die sich aus den einem bestimmten Drucker zugeschriebenen Benutzern zusammensetzen. Das System ermöglicht es, sowohl Projekte als auch Mitarbeiterteams zu verwalten, die einem bestimmten Drucker oder bestimmten Druckern zugewiesen sind. Dies ermöglicht es den Benutzern, druckfertige Modelle direkt an das Gerät zu senden und den Druckvorgang von der Ferne einzuleiten, ohne sich in der Nähe des jeweiligen Druckers befinden zu müssen. Anstelle von etwa einem Dutzend Personen, die bislang die Arbeit der Gruppe von Druckern beaufsichtigten, genügt nun ein einziger Mitarbeiter, der für das Herunterladen der gedruckten Modelle von den Plattformen verantwortlich ist, nachdem der Druck abgeschlossen ist.

„Wir sind uns dessen bewusst, dass Modelle und Prototypen, die auf unseren Druckern erstellt werden, wertvolles geistiges Eigentum sind. Es ist eine unserer Prioritäten, Nutzerprojekte sachgerecht zu schützen. Bei einem Ferndruckauftrag wird das Modell über unsere Server an einen bzw. mehrere ausgewählte Drucker gesendet. Alle Übertragungen werden verschlüsselt, wodurch verhindert wird, dass sie von unerwünschten Benutzern oder Geräten abgefangen werden. Nachdem eine Datei auf den Zielcomputer geladen worden ist, wird sie automatisch von unseren Servern gelöscht. Gespeichert werden lediglich urheberrechtlich irrelevante Angaben (wie z.B. Materialverbrauch oder Druckzeit), die notwendig sind, um den Benutzern eine Druckhistorie zur Verfügung zu stellen. Auf diese Art und Weise garantieren wir die höchste Sicherheit für die uns anvertrauten Projekte“, fügt Paweł Gulewicz, Head of IT von Zortrax.

Das Fernverwaltungssystem steht den Benutzern ab dem 2. September 2020 zur Verfügung. Zortrax inCloud ermöglicht den kostenlosen Transfer von Daten (Modellen) bis zu 1 GB. Es ist möglich, den Service bis zu 3 GB (“Standardplan”), 16 GB (“Plan für Professionelle”) und 50 GB (“Plan für Unternehmen”) entgeltlich zu erweitern. Der verfügbare Transfer wird monatlich erneuert und kann bei Bedarf noch zusätzlich erhöht werden.

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