HPE stellt Avatar Plattform mit Ganzkörper-Scanner auf CeBIT vor

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Hewlett Packard Enterprise präsentiert diese Woche auf der CeBIT Messe in Hannover seine Avatar Plattform, mit der sich über einen Ganzkörper-3D-Scan persönliche Avatare kreieren lassen die in Geschäftsmodelle eingebunden werden können.

Für die Avatar Plattform hat sich HPE mit drei Unternehmen zusammengeschlossen, darunter der deutsche Hersteller des Dooblicator Körperscanner Doob Group. Die von den 64 Kameras des Photogrammetrie-Scanners erfassten Bilder werden dann mit Hilfe der Software des Unternehmens Quantum Matrix in 3D-Modelle verwandelt. Diese können danach mit der Software der südkoreanischen Firma Physan eingekleidet werden. Während der 3D Scan innerhalb einer Sekunde abgeschlossen ist, dauert der komplette Prozess um die acht bis zehn Minuten.

Den Einsatz der Plattform sieht HPE bei digitalen Geschäftsmodellen im Bereich Mode, Fitness oder Gaming. So könnte etwa der Online Modeversandhandel von einer reduzierten Rücksendungsrate profitieren, wenn ihre Kunden Kleidung vor der Bestellung virtuell anprobieren. Weitere Einsatzbereiche wären beispielsweise Fitnesscenter, wo Kunden sich den Trainingserfolg anhand regelmäßiger 3D Scans ansehen, und selbstverständlich auch die Gaming Industrie. HPE ist derzeit bereits im Gespräch mit Spielentwicklern um es Spielern zu ermöglichen Avatare in gängigen 3D Dateiformaten hochzuladen.

Der auf der CeBit vorgestellte, voll funktionsfähige Prototyp kostete um die € 120.000. HPE will die Kosten der Plattform jedoch auf € 10.000 bis € 15.000 reduzieren.

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