Home Events AMable: Vierte Ausschreibung für EU-Fördermittel im Bereich 3D-Druck

AMable: Vierte Ausschreibung für EU-Fördermittel im Bereich 3D-Druck

Schon in der Vergangenheit haben wir von dem Förderprogramm AMable berichtet. Nun findet erneut ein Call statt und Unternehmen können sich bewerben.

Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen von AMable zielt darauf ab, innovativen Ideen von funktionsfähigen Produkten, für die additive Fertigung erforderlich ist, zum Durchbruch zu verhelfen. Die Einreichfrist für das Projekt AMable endet am 1. März um 17:00 Uhr CEST. Ausgeschüttet werden 450 000 von insgesamt 3 Mio. Euro.

Bisher durchgeführte Experimente haben verschiedenen Gruppen zahlreiche Vorteile gebracht. Im Bereich der Bildung ist das preisgünstige Akkordeon von AMAC in individueller Größe für Kinder zu nennen. Es klingt wie sein großer Bruder und erlaubt Musikerziehung an Orten, an denen diese früher so nicht möglich war. Ein weiteres interessantes Beispiel in der aktuellen Winterzeit ist ENCLOSENS, das Haushaltssensoren zum Schutz elektronischer Geräte vor Umwelteinflüssen wie kalter Witterung oder Eis unter Anpassung an verschiedene Hauskonfigurationen ermöglicht.

Im Rahmen des vierten offenen Aufrufs von AMable werden KMU im Bereich additiver Fertigung 450 000 EUR gewährt. AMable ist eine Initiative der Europäischen Kommission mit dem Ziel, den Weg für neueste additive Fertigungstechnologien zu bereiten und neue Produkte zu ermöglichen, die neue Geschäftsmodelle unter Einsparung von Produktionszeit, Kosten und Abfall erschließen. Ferner soll dadurch der technologische Rückstand der europäischen KMU durch Schaffung eines digitalen Tools, das einen offenen Zugang zum fortschrittlichsten europäischen Know-how im 3D-Druck bietet, aufgeholt werden. Anders ausgedrückt soll Unternehmen, die sich diese Dienste sonst nicht leisten könnten, der Zugang zu den neuesten Technologien ermöglicht werden.

Die antragstellenden KMU haben zwei Optione. Sie können “Machbarkeitsstudien” (mit kurzem Zeitrahmen und niedrigem Technologie-Reifegrad) und “Best-Practice-Experimente” (mit höherem Technologie-Reifegrad) einreichen, für die jeweils pro Experiment bis zu 60 000 EUR Finanzhilfe vergeben werden.

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