Exklusiv: Berichte von der IN(3D)USTRY aus Barcelona

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Seit Montag läuft die Barcelona Industry Week. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 68.000m² präsentieren über 1000 Unternehmen ihre Produkte. Ein Teil der Messe widmet sich exklusive 3D-Druck Technologien, dieser Teilbereich wurde IN(3D)USTRY getauft. Wir waren am ersten Messetag dabei und berichten nun über aktuellste Entwicklungen aus dem Bereich der additiven Herstellungsverfahren.

Zum ersten Mal wird die Barcelona Industry Week in diesem Jahr vom 1-6 Oktober stattfinden. Ein (kleiner) Teil der Veranstaltung widmet sich exklusiv additiver Herstellungsverfahren. Dieser Teil heißt IN(3D)USTRY und findet vom 3-5 Oktober statt. Für die gesamte Veranstaltung stehen rund 68.000 m² zur Verfügung. Insgesamt gibt es über 1000 Aussteller und über 1000 Sprecher. Die erwartete Besucherzahl liegt bei über 50.000 – aktuelle politische Ereignisse (die Demonstrationen bei und nach dem Unabhänigkeitsreferendum von Katalonien) könnten die Besucherzahl jedoch schmälern.

Neben der IN(3D)USTRY finden auch folgende Industriemessen parallel statt: Expoquimia, Equiplast, Eurosurfas, Wold Congress of Chemica Engineering, Smart Chemistry – Smart Future und der Internet of Things Solutions World Congress.

55 führende Unternehmen im Bereich der additiven Fertigung sind auf der IN(3D)USTRY vertreten. Beinahe während der gesamten 3 Tage werden zahlreiche Sprecher ihre Unternehmen und deren Arbeit im Bereich der additiven Fertigung vorstellen. Zudem wird der Reshape Award abgehalten, bei dem die besten Erfindungen im Bereich 3D-gedruckter Kleidung ausgezeichnet werden.

Bereits im letzten Jahr gab es IN(3D)USTRY, doch damals noch nicht im Rahmen der Barcelona Industry Week (diese wir ja heuer das erste Mal abgehalten). 2017 ist die IN(3D)USTRY in mehrere Bereiche aufgespalten: Aeronautics (Luft und Raumfahrt), Automotive (Fahrzeugbau), Healthcare (Gesundheitswesen), Retail (Einzelhandel) und IndustrialAM (Industrie). Für jeden Themenblock gibt es mehrere Sprecher, die Berichten was ihre Unternehmen oder Institutionen mit 3D-Druck erreicht haben und wohin der Weg in Zukunft führen soll.

Während der gesamten Ausstellungszeit ist auch eine Art großes Museum verfügbar, das in die 5 Teilbereiche der IN(3D)USTRY unterteilt ist. Dort kann man betrachten, wofür additiver Fertigungsverfahren bereits eingesetzt wurden und wird dabei von Mitarbeitern der diversen Firmen mit weiteren Informationen versorgt. Unternehmen denen 3D-Druck unbekannt ist können davon extrem profitieren, da sie verschiedene Herstellungsmethoden kennen lernen und gleichzeitig Anwender wie auch Verkäufer kennen lernen.

Der zweite Teil der Messe beinhaltet zahlreiche Anbieter von 3D-Druckern, Software und Dienstleistungen. Dort sind auch Branchenriesen wie HP oder Materialise vertreten.

In zwei weiteren Berichten haben wir zudem Neuheiten aus den Vorträgen der beiden Themengebiete Aeronautics und Automotive festgehalten:

Sollte es im nächsten Jahr wieder eine IN(3D)USTRY geben, können wir diese nur empfehlen. Wer möchte kann diese Veranstaltung ja mit einem Urlaub in Barcelona verknüpfen oder aber eine Geschäftsreise daraus machen, um 3D-Druck und die Möglichkeiten der Technologien besser kennen zu lernen. Die Betreiber der meisten Messestände sprechen sehr gut Englisch – nur einzelne, sehr wenige, Messestände werden nur auf Spanisch betreut.