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Materialise zeigt Ausstellung „Making a Difference / A Difference in Making” im Red Dot Design Museum Essen

Eine Werkschau, die den Mehrwert des 3D-Drucks in Kunst, Design, Technik und Wissenschaft erforscht, wird erstmals in Deutschland gezeigt.

Bis zum 30. Oktober sind Besucher des Red Dot Design Museums eingeladen, die pluralistischen Aspekte des 3D-Drucks zu entdecken – eine Herstellungstechnologie, die es uns ermöglicht, Dinge einmal ganz anders zu machen. Überdies regt sie uns zum Nachdenken darüber an, wie der 3D-Druck Individuen helfen, sozialen Wandel ermöglichen und einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten kann. Mit anderen Worten: welchen Unterschied der 3D-Druck machen kann. Die Ausstellung „Making a Difference / A Difference in Making“ vereint über 80 bahnbrechende 3D-gedruckte Werke aus Kunst, Design, Technik und Wissenschaft.

Kuratiert von Marta Malé-Alemany und produziert von Materialise, einem wegbereitenden Unternehmen im Bereich Technik, Entwicklung und Anwendung des 3D-Drucks, lädt die Ausstellung Besucher auf eine Wissensreise in die Welt dieser revolutionären Technologie ein, die im nächsten Jahrzehnt ausschlaggebend werden könnte.

„Das Red Dot Design Museum beherbergt die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs und dient Industriedesignern als Referenz. Daher ist es der perfekte Ort, um eine Ausstellung zu zeigen, die sich auf Spurensuche nach dem technischen und kreativen Potenzial der 3D-Drucktechnologie begibt. Wir möchten den Besuchern Stücke zeigen, die von Designern und technischen Fachleuten kreiert wurden, die sich der Herausforderung bezüglich der Verwendung von Materialien und der Grenzen im 3D-Druck gestellt haben und wie oft diese anspruchsvollen Ideen bereits in erfolgreiche industrielle Anwendungen umgesetzt werden konnten“ sagt Marcus Joppe, Geschäftsführer von Materialise Deutschland.

Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO von Red Dot, erklärt: „Der 3D-Druck eröffnet neue Chancen und Möglichkeiten, um Produkte zu gestalten. Dies entdecken auch immer mehr Laien, die Objekte zu Hause in ihrer eigenen ‚Minifabrik‘ erstellen. Doch um das Potenzial der additiven Fertigung für den Massenmarkt voll ausschöpfen zu können, braucht es professionelle Designer, die über das nötige Fachwissen verfügen. Ich freue mich, dass Materialise in dieser spannenden Ausstellung im Red Dot Design Museum zeigt, wie der 3D-Druck erfolgreich eingesetzt wird und damit einem breiten Publikum vermittelt, welchen Einfluss diese Technik auf Mensch, Gesellschaft und Umwelt nimmt.“

Im Rahmen des 25. Jubiläums von Materialise wurde die Wanderausstellung erstmalig 2015 im Centre for Fine Arts in Brüssel vorgestellt. Kuratorin Marta Malé-Alemany, Architektin und anerkannte Forscherin im Bereich digitaler Herstellungstechnologien, hat für diese die Arbeiten renommierter Künstler, Designer, öffentlicher Initiativen und namhafter Forschungsinstitute ausgewählt, ebenso wie Werke unbekannterer Innovatoren. Die Ausstellung „Making a Difference / A Difference in Making“ fand in Brüssel sowohl bei Fachleuten als auch der breiten Öffentlichkeit großen Anklang.

Making a Difference / A Difference in Making

Über die Ausstellung
Die Ausstellung ist in zwei Hauptbereiche aufgeteilt. Der erste Bereich „A Difference in Making“ umfasst beeindruckende Designkreationen, mit denen die Materialmöglichkeiten, die mittels derErfindung und Entwicklung der 3D-Drucktechnologie möglich wurden, ausgelotet wurden. Zu sehen sind unter anderem Werke bedeutender Designer wie Patrick Jouin, Iris van Herpen, Jan Wertel, Gernot Oberfell und Daniel Widrig.
Der zweite Teil, „Making a Difference“, befasst sich mit drei verschiedenen kuratorischen Bereichen: „Umwelt“, „Individuum“ und „Gesellschaft“. Um Besuchern bewusst zu machen, inwieweit diese Technologie Menschen im Alltag bereits umgibt, werden im 3D-Druckverfahren hergestellte Objekte aus den Bereichen medizinische Implantate, Prothesen, Automobil- und Flugzeugteile, Möbelstücke, Haushaltsgeräte und vieles mehr gezeigt.

In der Kategorie „Umwelt” werden sowohl Objekte präsentiert, für die das 3D-Druckverfahren genutzt wurde, um insbesondere Material und Energieressourcen einzusparen, als auch Gestaltungen, die die Frage beantworten, wie die 3D-Drucktechnologie selbst nachhaltiger und umwelttechnisch verantwortlicher eingesetzt werden kann.
Die Kategorie „Individuum” illustriert, in welcher Form der 3D-Druck die Produktion individuell angepasster Objekte und Teile auf Grundlage persönlicher Daten ermöglicht. Die in dieser Kategorie ausgestellten Objekte beziehen sich auf die persönlichen Geschichten von Menschen, die mit dieser Technologie in Berührung gekommen sind, da sie eine individuelle Lösung für den Einzelfall bietet.

Die Kategorie „Gesellschaft” des Bereichs „Making A Difference” zeigt verschiedene Wege auf, wie der 3D-Druck die Gesellschaft prägen kann. Auch hier zeigen die ausgewählten Projekte eine facettenreiche Perspektive bezüglich des Mehrwerts dieser Technologie und werfen zudem unausweichliche Fragen auf. Die Exponate befassen sich mit verschiedenen Theme wie dem Einsatz des 3D-Drucks zur Bewahrung unserer Vergangenheit und unseres zukünftigen Erbes, seine Rolle in der Wiederbelegung verloren gegangener Handwerke, seine Auswirkungen als wichtiges Instrument in der Emanzipation und sozialen Mitwirkungsmöglichkeit, sein Potenzial für die Verbesserung von Bildung und viele mehr.

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