Ausgaben für 3D-Druck steigen bis 2022 weltweit auf 23 Mrd. US-Dollar

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Laut einem Bericht des Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) hat ein Update zu seinem halbjährlichen 3D Printing Spending Guide veröffentlicht. Die globalen Ausgaben für 3D-Druck sollen demnach im Jahr 2020 auf $ 23 Milliarden ansteigen.

Die jährliche Wachstumsrate für 3D-Druck Hardware, Materialien, Software und Services wird laut Analyse 18,4% betragen. 2019 soll der Markt auf 14 Milliarden Dollar ansteigen. Das wäre ein Wachstum von 23,2% gegenüber des Jahres 2018.

Starkes Wachstum für 3D-Drucker und Materialien

Zweidrittel der Ausgaben werden sich sich bis 2022 auf 3D-Drucker (7,8 Milliarden Dollar) und Materialien (8 Milliarden Dollar) konzentrieren. Services werden eine Ausgabenhöhe von 4,8 Milliarden Dollar erreichen. Hierbei werden die Ausgaben für On-Demand Parts Services und Systems Integration Services führend sein. Das Wachstum für 3D-Drucker Software wird kleiner sein. Es wird bis 2022 ein jährliches Wachstum von 16,7% erwartet.

Laut IDC werden die wichtigsten Anwendebereiche für 3D-Druck bis 2019 die Produktion von Prototypen, Ersatzteile und Teile für neue Produkte sein. Diese Bereiche werden 45% der gesamten Ausgaben ausmachen. Im dentalen Bereich sowie in weiteren medizinischen Bereichen (u.a. Bioprinting) wird ein jährliches Wachstum von über 21% vorausgesagt.

USA und Westeuropa dominieren

Gegografisch wird die USA der wichtigste Markt bleiben. 2019 werden mit Ausgaben von 5,4 Milliarden Dollar im Bereich der additiven Fertigung gerechnet. Westeuropa folgt mit 4 Milliarden Dollar. Die drittstärkste Region wird China mit 1,9 Milliarden Dollar sein und danach folgt Asien/Pazifik (ohne Japan), Zentral- und Ost-Europa (CEE), Naher Asten und Afrika (MEA).

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