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CONTEXT: Mittleres Segment holt auf am 3D-Drucker-Markt

Das IT-Marktforschungsunternehmen Context hat einen Bericht für das 1. Quartal 2017 zur aktuellen Situation am 3D-Drucker-Markt veröffentlicht. Die weltweite Anzahl der ausgelieferten Geräte ist demnach um 16% gestiegen, während bei den Umsätzen ein Plus von 4% verzeichnet werden konnte. Das mittlere Marktsegment hat im Vergleich zum Vorjahr stark aufgeholt.

Der gesamte Zuwachs von 16% bei der Anzahl der verkauften 3D-Drucker beruht zum Großteil auf dem niedrigpreisigen Desktop-Segment (+17%) sowie dem mittleren Marktsegment (+31%), das von Context mit der Preisklasse $3.000 bis $25.000 definiert wurde.

Der industrielle Sektor musste hingegen 8% zum Vorjahr einbüßen, ist aber umsatzbezogen um 6% gewachsen, da der durchschnittliche Preis der industriellen Systeme von $111.241 auf $128.549 angestiegen ist.

Das allgemeine Umsatzplus am Markt von 4% basiert daher zum Großteil auf der stärkeren Nachfrage nach teuren Metall-3D-Druckern. Der Umsatz bei Desktop-Geräten ist aufgrund des niedrigeren Durchschnittspreises von $970 im Q1 2017 ($1.142 im Vorjahr) trotz einer größeren Anzahl ausgelieferter Geräte um 1% gesunken.

“Als der Desktop 3D-Drucker-Markt als neues Segment vor rund einem Jahrzehnt entstanden ist, wurde die Grenze von $ 5.000 als Faustregel festgelegt,” erklärt Chris Connery, Vice President Global Market Research & Analysis bei CONTEXT. “Während sich der 3D-Drucker-Markt weiter entwickelt, trifft dies auch auf seine Kategorien zu. High-End Desktop-Drucker sowie günstigere Industriegeräte nähren sich immer weiter an.”

Am unteren Preisende des Desktop-Segments hat sich anzahlsmäßig mit 20% Marktanteil der taiwanesische Hersteller XYZprinting angesiedelt, gefolgt von Monoprice, Wanhao, Ultimaker und M3D. Umsatzbezogen dominiert in dieser Kategorie Ultimaker mit 21%, gefolgt von Formlabs, XYZprinting, MakerBot (Stratasys) und Flashforge:

Im Segment der professionellen Systeme liegt der Fokus klar auf Metall-3D-Druckern. Somit verzeichneten Hersteller wie EOS, SLM Solutions und Concept Laser ein positives 1. Quartal 2017. Stratasys und 3D Systems haben im Vergleich zum Vorjahr weniger Geräte ausgeliefert, liegen aber umsatzbezogen weiterhin  vorne:

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