Sculpteo veröffentlicht „State of 3D Printing“ Bericht für 2017

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Das 3D-Druck-Unternehmen Sculpteo hat die dritte Ausgabe seiner „State of 3D Printing“ Studie veröffentlicht, an der über 900 Teilnehmer aus 62 Ländern und verschiedenen Branchen – darunter Industrie, Dienstleistungen, Gesundheitswesen, High-Tech und dem Konsumgüterbereich – befragt werden.

Laut dem Bericht etabliert sich 3D-Druck immer mehr als Fertigungsverfahren. Knapp die Hälfte der Befragten erhöhten ihre Ausgaben für die Technologie; dabei liegt das durchschnittliche Budget in 2017 bei $9.504 im Vergleich zu $ 6.132 in 2016 und $ 3.736 in 2015. 47% der Teilnehmer verzeichneten eine höhere Investitionsrentabilität als im vergangenen Jahr und über 90% gaben an 3D-Druck als einen Wettbewerbsvorteil in ihrer Strategie zu sehen.

Technische Kompetenzen fehlen derzeit noch vielerorts; nur 20% bezeichneten sich als Experten und 40% gaben an Anfänger zu sein. Diese Fakten schlagen sich auch in der Suche nach Mitarbeitern nieder: 97% der Stellenausschreibungen beziehen sich auf den technischen Bereich.

Bei den Einsatzbereichen führt, wie im Vorjahr, die Produktentwicklung mit 28%, gefolgt von personalisierten Produkten (16%) und die Erhöhung der Produktionsflexibilität (13%). Die Anwendungen entwickeln sich immer mehr in Richtung Produktion; hat das Prototyping im Vorjahr noch die Hälfte der Anwendungsbereiche eingenommen, sind es nun noch 34%. Konzeptnachweise liegen nun ebenfalls mit 23% deutlich niedriger als 2016, während die Produktion mit nun 22% dank immer besserer Nachbearbeitung aufrückt.

Auf der Materialebene wird aufgrund der Verfügbarkeit vieler Farben sowie der Kosten weiterhin überwiegend (88%) Kunststoff eingesetzt (88%). Die Verwendung von Kunstharzen als Druckmaterial liegt bei 35%, gefolgt von Metall mit 28%.

Sowohl in Amerika als auch Europa wird die 3D-Drucktechnologie als ein Wettbewerbsvorteil angesehen, für den Unternehmen im kommenden Jahr mehr ausgegeben werden. Während man sich in Amerika allerdings vorwiegend auf Design und Produktion konzentriert, liegt der Fokus in Europa auf Forschung- und Entwicklung.

Der komplette Bericht kann hier kostenlos abgerufen werden.