YouTuber produziert 3D-Druck-Filament aus gebrauchten Plastikbesteck

Der YouTube-Kanal CNC Kitchen hat in einem neuen Experiment untersucht, ob sich gebrauchtes Plastikbesteck wie Gabeln und Messer zu Filament für 3D-Drucker recyceln lässt.

In seinem Test schredderte Stefan von CNC Kitchen zunächst Plastikbesteck aus dem Einzelhandel und trocknete die Bruchstücke. Anschließend extrudierte er daraus mit einer Desktop-Filament-Extrudermaschine von Artme3D Filament mit einem Durchmesser von 1,6 mm. Dieses Filament zeigte sich sehr spröde und brach leicht, war aber prinzipiell druckbar.

Um die Materialeigenschaften zu verbessern, mischte Stefan beim nächsten Durchlauf 50% zerkleinertes Plastikbesteck mit 50% neuen PLA-Pellets. Das Resultat war deutlich weniger spröde und ließ sich mit standardmäßigen PLA-Einstellungen gut drucken.

In einem weiteren Experiment kochte Stefan zuerst eine Tomatensoße mit dem Plastikbesteck, um zu testen, ob Essensrückstände den Recyclingprozess beeinflussen. Nach gründlicher Reinigung schredderte und extrudierte er das Besteck erneut zu Filament. Unter Zugabe von 20% neuen PLA-Pellets und etwas rotem Farbstoff entstand so ein ästhetisch ansprechendes, pastellrotes Filament. Laut Stefan ließen sich mit diesem Filament gute Druckergebnisse mit glatten Oberflächen erzielen.

Fazit: Mit der richtigen Nachbereitung lässt sich gebrauchtes Plastikbesteck laut CNC Kitchen recht einfach zu brauchbarem 3D-Druck-Filament recyceln.

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