Blackstone bekommt EU-Förderung für den 3D-Druck von Lithium Festkörperbatterien

Blackstone Resources ist ein Spezialist für den 3D-Druck von Lithium Festkörperbatterien. In den letzten Monaten konnte das Unternehmen einige Durchbrüche der Technologie vermelden. Nun bekommt die Firma auch eine EU-Förderung und eine Förderung aus der Schweiz.

Im Laufe des Jahres 2020 gab Blackstone Resources bekannt, dass das Unternehmen eine Reihe von wichtigen Meilensteinen für die Produktion von gedruckten Batteriezellen und Festkörperbatterien erreicht hat. So gab Blackstone im August bekannt, dass das Unternehmen die ersten funktionsfähigen Batteriezellen mit dick gedruckten Elektroden hergestellt hat. Außerdem wurde mit der Planung der ersten Produktionsanlage begonnen, die eine Produktionstechnologie verwendet, die sowohl flexibler als auch kostengünstiger ist als die derzeitige Technologie zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien.

Im November wurde ein Standort für Batteriezellproduktion in Sachsen eröffnet. Das moderne Industriegebäude hat 6.000 Quadratmeter Industriefläche, auf der ab Sommer 2021 3D-gedruckte Batterien der nächsten Generation in Serie produziert werden.

Nun gab das Unternehmen bekannt, zwei Förderungen für die weitere Entwicklung bekommen hat. So bewilligte die Schweizer Innovationsagentur Innosuisse im Dezember 2020 einen Förderantrag für Blackstone zur Teilfinanzierung der Forschung und Entwicklung von 3D-gedruckten Festkörperbatterien.

Am 4. Januar 2021 erhielt Blackstone zusätzlich einen Zuschuss von der Europäischen Union für die Teilnahme an Current Direct, einem neuen Forschungs- und Innovationsprojekt, dass durch das Programm Horizon 2020 der Europäischen Kommission finanziert wird und die Art und Weise revolutionieren wird, wie wir Waren und Menschen auf dem Wasser transportieren.