StartUp „PrintMyRoute“ wandelt Rad- und Rennstrecken in 3D-Modelle um

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Das junge 3D-Druck-StartUp PrintMyRoute ermöglicht es Läufern, Radfahrern oder anderen Athleten, deren zurückgelegte Lieblings-Route anhand von 3D-gedruckten Modellen zu visualisieren. Diese 3D-Modelle zeigen im Gegensatz zu 2D-Modellen genaue Aspekte wie Höhen, Längen, Steigungen, etc.

Applikationen und Geräte zur Messung der sportlichen Leistung liegen, vor allem auf Social Media Plattformen, schon seit einiger Zeit im Trend. Diese zeigen die zurückgelegte Strecke jedoch meist nur in 2D an. Jake Morgen, seit Kurzem Inhaber des StartUp’s PrintMyRoute, revolutionierte diese Technik, indem er 3D-Druck in den Prozess der Streckendaten-Sammlung einführte.

Durch eine spezielle Technik und Software kann PrintMyRoute angegebene Streckendaten umwandeln und in ein greifbares Modell 3D-drucken. Diese 3D-Modelle repräsentieren nicht nur die Länge und Form der Strecke, sondern auch ihre Erhebung, Steigung und andere Aspekte.

„Wir können so ziemlich jede GPS-Datendatei nehmen, – zum Beispiel eine exportierte GPX-Datei von Strava oder eine TCX-Datei von deinem Garmin – führen Sie es durch unsere Software und machen Sie ein paar Tweaks, um sicherzustellen, dass es gut aussieht“, erzählte Morgen kürzlich dem Radsport-Magazin BikeBiz.

Linear Elevation Profile

Bevor die 3D-Modelle schlussendlich 3D-gedruckt werden, haben Kunden die Chance sich dieses vorab noch einmal anzusehen. Sobald dies geschehen ist, dauert es zwischen zwei und sechs Stunden, bis das Modell fertig 3D-gedruckt ist. Sämtliche Modelle werden mit PLA hergestellt. PrintMyRoute bietet Kunden überdies Optionen an, welche Informationen ihre 3D-gedruckte Route darstellen kann.

Die beliebteste Option ist das 3D-gedruckte Linear Elevation Profile. Diese wird von Morgan wie folgt beschrieben: „Seitenansicht der Strecke zeigt Ihnen die klumpigen Aufstiege und Abfahrten im Laufe der Strecke.“ Abstiege und Aufstiege werden bei dieser Option auf der Z-Achse dargestellt. Weiters können Kunden deren Modell auch als Map-Profile, welche eine Miniatur-Karte der Strecke darstellt, 3D-drucken. Hier wird die Route auf allen drei Achsen veranschaulicht.

Map Profile

In Zukunft sollen laut Morgan jedoch mehr Routenoptionen für den 3D-Druck angeboten werden. Dazu zählt beispielweise ein Kastenrahmen für das 3D-gedruckte Modell, welcher eine Plakette mit Informationen wie Routen-Name, Datum, Zeit, usw. beinhaltet.

„Ich finde es ein faszinierender Prozess und es gibt potenziell keine Grenze für das, was du schaffen kannst“, erzählt Morgan über seinen 3D-Prozess. „Wie für die Radsportbranche kann ich definitiv sehen, dass es für maßgeschneiderte Komponenten angenommen wird – vielleicht, wo Radfahrer sehr spezifische Messungen an eine hohe Präzision erfordern.“

Interessierte können sich ihr eigenes 3D-Strecken-Modell über den Online-Shop von PrintMyRoute bestellen.