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Mit 3D-Druck hergestellte System zur Freisetzung von Mikrosatelliten

AlbaPod v2, der Deployer für PocketQube-Satelliten von Alba Orbital, der von CRP Technology in 3D-Druck und Verbundmaterial hergestellt wurde, hat erfolgreich an einem neuen Start in den Weltraum teilgenommen und in der kreisförmigen Umlaufbahn vier Kleinsatelliten freigesetzt. Bei der von Rocket Lab geleiteten Mission wurde die Trägerrakete Electron zum ersten Mal während des Flugs geborgen.

„Alba Cluster X“, der zweite Start von Alba Orbital im Jahr 2022, der im Rahmen der Mission von Rocket Lab „There And Back Again“ von Pad A des Startkomplexes 1 von Rocket Lab auf der Halbinsel Mahia in Neuseeland aus stattfand, wurde soeben erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt brachte die Mission 34 Satelliten in eine sonnensynchrone Umlaufbahn. Vier davon wurden mit dem fortschrittlichen System „AlbaPod v2“ von Alba Orbital freigesetzt, das von CRP Technology aus dem kohlenstofffaserverstärkten Verbundmaterial Windform XT 2.0 und im industriellen 3D-Druckverfahren hergestellt wurde.

Dabei kam die Technologie des selektiven Lasersinterns zum Einsatz, zu deren Einführung CRP Technology im Laufe der Jahre mit der Entwicklung und Verwendung der Windform-Materialien beigetragen hat. Bei den Satelliten, die in den Deployer von Alba Orbital integriert wurden, handelte es sich um den Unicorn-2F von Alba Orbital und drei 1P PocketQubes von ACME AtronOmatic / MyRadar, das die Freisetzung einer Konstellation von 250 Satelliten zum Sammeln von meteorologischen Daten plant.

Unicorn-2 ist mit einem optischen Nachtsichtsystem zur Aufnahme von Bildern ausgestattet, das nicht nur für die Überwachung der Lichtverschmutzung auf der ganzen Welt entwickelt wurde, sondern auch mit Hilfe von in der Nacht aufgenommenen Satellitenbildern wichtige Informationen über menschliche Aktivitäten liefern soll. Unicron-2F hat bereits beim ersten Überfliegen begonnen, Signale zur Erde zu senden.

Alle vier PocketQubes wurden von Electron, einer Trägerrakete, die so manövrierfähig ist, dass jeder Satellit garantiert auf einer präzisen und einmaligen, vom Kunden festgelegten Umlaufbahn freigesetzt wird, auf einer 500 km langen kreisförmigen Umlaufbahn freigesetzt.

„Wir freuen uns über die erneute Zusammenarbeit mit Alba Orbital“, sagte Peter Beck, Gründer und CEO von Rocket Lab. „Das Team von Alba Orbital hat bewiesen, dass unglaublich kleine Satelliten äußerst leistungsfähig sein können und sehr wichtige Daten und Informationen liefern können, und das zu viel geringeren Kosten als mit herkömmlichen Satelliten. Den Zugang zum Weltraum schneller, einfacher und kostengünstiger zu gestalten, ist eine Mission, die unserer Zielsetzung entspricht, und daher freuen wir uns darauf, sie mit unserer Electron umzusetzen.“

Es handelte sich diesmal auch um eine Bergungsmission, bei der Rocket Lab zum ersten Mal versuchte, den ersten Block („Stage“) von Electron bei ihrer Rückkehr aus dem Weltraum mit Hilfe eines Fallschirms und eines Hubschraubers in der Luft einzufangen. Die Bergung war erfolgreich und bringt Electron einen Schritt näher an das Ziel, die erste wiederverwendbare Trägerrakete für kleine Weltraumsatelliten zu sein.

Der Artikel basiert auf einer Pressemitteilung von CRP

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