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3D Systems und Airbus Defence and Space entwickeln den ersten vollständig rekonfigurierbaren Satelliten

3D Systems (NYSE:DDD) gab bekannt, dass das Unternehmen von Airbus Defence and Space ausgewählt wurde, um kritische Komponenten für seine branchenweit erste Satelliteninnovation OneSat zu produzieren.

Die Application Innovation Group (AIG) von 3D Systems hat eine End-to-End-Lösung für die additive Fertigung entwickelt, die Materialien, 3D-Drucktechnologie, Software und Anwendungs-Know-how umfasst, um die Komponenten für die große Antennenanordnung auf diesen Satelliten zu produzieren.

Die additive Fertigung dieser Komponenten bietet Designfreiheit zur Gewichtsreduzierung, Optimierung der Teileleistung und kürzere Markteinführungszeiten, was zu einer schnelleren Bereitstellung dieser Satelliten beiträgt, um die Anforderungen der Endnutzer zu erfüllen. 3D Systems wurde für dieses wichtige Projekt aufgrund der mit seinen DMP-Systemen erreichbaren Teilequalität, sowie der in den letzten sieben Jahren bei Airbus Defence and Space unter Beweis gestellten Kompetenz und Leistungsfähigkeit, ausgewählt. Zu den früheren Kooperationen gehören die Produktion des ersten 3D-gedruckten Hochfrequenzfilters, der für den Einsatz in kommerziellen Telekommunikationssatelliten getestet und validiert wurde, sowie die Produktion innovativer Schaltnetzdesigns für zwei Eurostar Neo-Raumfahrzeuge als Teil des ersten groß angelegten Einsatzes von Hochfrequenzprodukten mit direktem Metalldruck.

AIG von 3D Systems entwickelte eine End-to-End-AM-Lösung, die die DMP Factory 500, Materialien, Software und Anwendungserfahrung umfasst, um vollständig qualifizierte Prozesse und Komponenten zu liefern, die für die große Antennengruppe erforderlich sind.

Jeder OneSat-Satellit benötigt zwei große Antennengruppen, eine zum Senden und eine zum Empfangen von Signalen. Die DMP Factory 500 Lösung von 3D Systems wird für die Serienproduktion der Antennenkomponenten unter Verwendung von LaserForm AlSi10Mg und spezifischen, von der AIG für diese Anwendung entwickelten Parametern, eingesetzt, um die erforderliche Schichtdicke von 30µm zu erreichen. Die DMP Factory 500 wurde für dieses Projekt aufgrund ihres Bauvolumens (500 mm x 500 mm x 500 mm), ihrer Genauigkeit und ihrer hohen Druckgeschwindigkeit ausgewählt.

Die intelligente Multilaserkonfiguration dieses Druckers ermöglicht die Herstellung nahtloser großer Teile mit höchster Oberflächenqualität und hervorragenden Materialeigenschaften. Der Drucker verfügt über eine einzigartige Vakuumkammer, die einen möglichst niedrigen Sauerstoffgehalt (O2) in der Baukammer ermöglicht, um die chemische Zusammensetzung zu schützen und den Feuchtigkeitsgehalt der Metallpulverlegierungen während der Herstellung zu reduzieren. Dies gewährleistet optimale Betriebsbedingungen für eine gleichbleibende Teilequalität (z. B. mechanische Eigenschaften und Oberflächenhomogenität), was in einer Branche mit so hohen Anforderungen an Qualität und Präzision notwendig ist. Die DMP Factory 500 umfasst auch 3DXpert, das jeden Schritt des additiven Fertigungsworkflows vom Design bis zur Nachbearbeitung unterstützt, um schnell und effizient von einem 3D-Modell zu erfolgreich gedruckten Teilen zu gelangen.

Die Application Innovation Group von 3D Systems stellt nicht nur ihr Know-how in den Bereichen Design und Produktion zur Verfügung, sondern fungiert auch als Projektmanager. Das Unternehmen hat Unterauftragnehmer identifiziert, die die Nachbearbeitung und Qualitätsprüfung durchführen und so eine umfassende End-to-End-Lösung bereitstellen, die Airbus Defence and Space bei der Risikominimierung und Verkürzung der Markteinführungszeit unterstützt. AIG ist auch federführend beim Technologietransfer, wodurch ein anderer Tier-1-Zulieferer in die Lage versetzt wird, die Produktion dieser voll qualifizierten Komponenten schnell hochzufahren. Der Zulieferer kauft außerdem eine weitere DMP Factory 500, um seine bestehende Flotte zu ergänzen und die von Airbus geforderten Qualitätsstandards zu erfüllen.

„Wir schätzen unsere langjährige Partnerschaft mit Airbus Defence and Space und freuen uns, dass sich unsere gemeinsame Arbeit im Bereich der Telekommunikationssatelliten weiter durchsetzt“, so Dr. Michael Shepard, Vice President, Aerospace & Defense Segment, 3D Systems. „Wie schon bei unserer ersten Zusammenarbeit mit Airbus am ersten additiv gefertigten HF-Filter haben wir die Möglichkeit, eine weitere Premiere in der Branche zu schaffen, die die Telekommunikation verändert. Unsere AIG hat die Grundlage für die Entwicklung der Anwendung für diese Komponente und den Abschluss des Technologietransfers geschaffen. Wir sind stolz darauf, dass die Technologie von 3D Systems dazu beitragen kann, dass Airbus eine starke Lieferkette für die Serienproduktion passiver RF-Hardware aufbauen kann.“

„OneSat ist ein wirklich bahnbrechendes Produkt, und wir wollten, dass unser Design- und Fertigungsprozess das gleiche Maß an Innovation aufweist“, sagte Stephen Phipps, OneSat-Antennenprogrammmanager bei Airbus Defence and Space. „Unser Unternehmen arbeitet eng mit 3D Systems zusammen und vertraut auf das Team von Anwendungsingenieuren, die uns dabei helfen, unsere fortschrittlichsten Designs zum Leben zu erwecken. Angefangen bei der Qualität der mit den Druckern von 3D Systems hergestellten Teile bis hin zur Teilequalifizierung, dem Qualitätsmanagement und dem gesamten Projektmanagement hat Airbus Defence and Space seine Position als Branchenführer behauptet.“

Mehr über 3D Systems finden Sie hier, und mehr über Airbus Defence and Space finden Sie hier.

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