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Schindler und MX3D wollen leichtere Aufzugkabinen drucken

Das Schweizer Unternehmen Schindler und das niederländische 3D-Metalldruckunternehmen MX3D haben eine eingehende Studie über das Potenzial der Topologieoptimierung für die Neugestaltung von Aufzugskabinen durchgeführt. Hierfür kam das robotergestützte additive Fertigungsverfahren von MX3D zum Einsatz.

Bei der Topologieoptimierung geht es darum, das effizienteste Design zu erreichen. „Im Grunde betrachtet man ein Objekt und sieht, dass viel davon überflüssiges Material ist“, erklärt Gijs van der Velden, CEO von MX3D. „Die Idee ist, das Objekt auf das Wesentliche zu reduzieren.“

In einer Zeit, in der Gebäude auf hohe Leistung ausgelegt sein müssen, gewann die Suche nach einer leichteren und energieeffizienteren Aufzugskabine an Bedeutung.

Die Vorteile einer leichteren Aufzugskabine sind vielfältig: Weniger Material bedeutet natürlich geringere Produktionskosten. Aber auch die Vorteile der Nachhaltigkeit liegen auf der Hand: Eine leichtere Aufzugskabine benötigt weniger Energie für ihre Produktion. Einmal in Betrieb, ist sie auch viel energieeffizienter.

Das Projekt wurde durch die umfangreiche Forschung von MX3D im Bereich des Aluminiumdrucks für großformatige Objekte ermöglicht. Mit den richtigen Druckparametern weisen verschiedene Aluminiumlegierungen hervorragende mechanische Eigenschaften nach dem Druck auf. In diesem Fall wurde die Legierung AlMg 4,5Mn aufgrund ihrer außergewöhnlich starken Materialeigenschaften ausgewählt. MX3D hat bereits erfolgreich Aluminium in Projekten der Schifffahrt und der Automobilindustrie eingesetzt.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.