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Additive Industries stellt Metall-3D-Drucker „MetalFAB1“ vor – Update

Additive Industries wird sein Metall-3D-Druck-System MetalFAB1 erstmals auf der formnext 2015 kommendes Monat in Frankfurt präsentieren.

19.10.2015: Das Unternehmen mit Sitz in Eindhoven in den Niederlanden arbeitet seit 2012 an dem Metall-3D-Druck-System, das eine Serienproduktion auf industrieller Ebene ermöglichen soll. Das modulare System arbeitet mit Metal Powder Bed Fusion Technology und verfügt unter anderem über mehrere Laser sowie ein Kalibrierungssystem das den gesamten Druckprozess überwacht. Weiters hat Additive Industries eine umfassende Software Plattform zum Betrieb des Systems entwickelt, die neben dem Druckprozess auch zur Qualitätskontrolle, Auftragssteuerung, Simulation und automatischen Prozessüberwachung eingesetzt werden kann.

Das Konzept wurde Ende vergangenen Jahres erstmals präsentiert; weitere Details wurden auf der RAPID 2015 bekannt gegeben.

Daan Kersten, CEO von Additive Industries:

“Last year we exhibited in Frankfurt with a large wooden machine crate and promised to launch our industrial 3D metal printing system in Frankfurt this year. Now we are fulfilling our promise and we are planning to show how future Additive Manufacturing will look like and rock the show.“

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17.11.2015: Update – MetalFab1 wird nun offiziell präsentiert

Additive Industries hat den MetalFab1 im Rahmen einer Pressekonferenz nun offiziell präsentiert. Laut eigenen Angaben soll das System eine 10-fach bessere Reproduzierbarkeit, Produktivität sowie Flexibilität im Vergleich zu ähnlichen Mittelklasse-Systemen bieten.

metalfab1_3d_printing_system3

Diese verbesserte Leistung soll durch Folgendes erreicht worden sein: robustes und thermisch optimiertes Design, intelligentes Feedback Kontrollsystem und Kalibrierungsmethoden, keine Wartezeiten sowie Automatisierung der Bedienung und Handhabung von Druckplattform und fertigen Produkten. Das modulare Design ermöglicht eine kunden- bzw. anwendungsspezifische Zusammenstellung. Bis zu vier verschiedene Materialien können in mehreren Kammern mit einem Bauvolumen von je 420 x 420 x 400 mm verarbeitet werden. Außerdem ist der MetalFab1 bereits mit einem Ofen zur nachträglichen Hitzebehandlung der gedruckten Teile ausgestattet.

Additive Industries will mit der Beta Testphase kommendes Monat starten. Bereits vier der Beta Systeme wurde von Kunden aus dem Bereich Raum- und Luftfahrt sowie High-Tech Ausrüstung und Werkzeug reserviert.

metalfab1_3d_printing_system1

Daan Kersten, CEO von Additive Industries, in einer Pressemeldung:

„We are eager to work closely together with our Beta customers. We will team up to further develop the process, new materials and applications as well as testing the performance to substantially improve the business cases of our customers.“

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QuelleAdditive Industries