Admatec und ECN stellen ADMETALFLEX 130 3D-Drucker für Metall vor

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Das niederländische Unternehmen Admatec Europe BV, das mit dem ADMAFLEX 130 einen 3D-Drucker für Keramik entwickelt hat, stellt nun in Zusammenarbeit mit dem Energieforschungszentrum der Niederlande (ECN) den Metall-3D-Drucker ADMETALFLEX 130 vor. Das Gerät wird erstmals auf der Additive Manufacturing User Group Konferenz in Chicago dieses März vorgestellt. 

Der ADMETALFLEX basiert, wie auch der ADMAFLEX Keramik-Drucker, auf einem Digital Light Processing (DLP) Verfahren, bei dem lichtempfindliches Harz vermischt mit Metallpulver ausgehärtet wird. Der Prozess beinhaltet nachträgliches Entbinden des Harzes und Sintern des zurückbleibenden Metallobjekts.

Die so erzeugten Metallteile weisen laut den Entwicklern qualitativ hochwertige Eigenschaften im Vergleich zum Industriestandard auf, haben eine niedrige Oberflächenrauheit und sind spannungsfrei. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren feine Details realisieren.

Admatec und ECN verfügen über umfassende Erfahrung mit Pulvermetallurgie; somit war das Ziel immer schon die Entwicklung eines neuen 3D-Druckers für Metall, gibt Admatec in einer Pressemeldung bekannt. Mit dem ADMETALFLEX lassen sich relativ kleine, hochpräzise Metallkomponenten herstellen. Admatec sieht den Einsatz vorwiegend als Alternative zum Metallspritzgießen.

„Mit diesem Produkt unterstreicht Admatec seine enge Zusammenarbeit mit ECN sowie das Engagement die Admaflex-Technologie für weitere Anwendungen und somit einer breiteren Marktakzeptanz voranzutreiben,“ sagt Michiel de Bruijcker, Managing Director von Admatec.

Jaco Saurwalt, Director des Engineering & Materials Department bei ECN fügt hinzu:

„Hohe Materialqualität in Kombination mit Formfreiheit und feinen Produktdetails waren das Ziel unserer Entwicklung. Durch die Verbesserung des Verfahrens als auch des Systems konnte die derzeitige Admatec Drucktechnologie für Keramik auf Metalle mit hoher Dichte erweitert werden.“