Home 3D-Drucker Neues Verfahren zum 3D Metalldruck vom Fraunhofer-Institut erforscht

Neues Verfahren zum 3D Metalldruck vom Fraunhofer-Institut erforscht

Das IFAM (Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung) in Dresden hat ein neues Verfahren für den dreidimensionalen von Metallen erarbeitet: Dabei werden Masken erstellt anschließend wird mit deren Hilfe Material aufgetragen und dann gehärtet.

Das neue Verfahren ist zwar sehr aufwendig, dafür werden Bauteile von hoher mechanischer Qualität erzeugt und wenn man mehrere Maschinen kombiniert ist auch eine hohe Produktionsrate möglich (Laut Fraunhofer-Institut mehrere Millionen Teile pro Jahr).

Das Verfahren basiert auf mehreren bereits vorhanden Verfahren und kombiniert diese zu einem neuen: Nach dem Erstellen eines 3D Models am PC werden Schablonen erstellt (ähnlich dem Siebdruckverfahren). Dann wird Metallpulver mit Bindemittel durch die Schablone gepresst. Anschließend wird gehärtet und dann kommen die nächste Schablone und die nächste Metallschicht. Dieser Vorgang wird solange wiederholt bis das Objekt fertig ist.

Damit soll eine Genauigkeit von 60 bis 100µm möglich sein, während die maximale Objekthöhe bei mehreren Zentimetern liegen soll. Weitere Informationen zu dieser neuen Drucktechnik sind auf der Website des Fraunhofer-Instituts Dresden erhältlich.

Möglicher Aufbau einer Fertigungslinie für 3D-Metalldruck
Möglicher Aufbau einer Fertigungslinie für 3D-Metalldruck
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