Home Forschung & Bildung Diskussion über Gesundheitsgefahren von 3D gedruckten Implantaten & Biomaterialien

Diskussion über Gesundheitsgefahren von 3D gedruckten Implantaten & Biomaterialien

Ein internationales Forscherteam der University of Strasbourg und der University of Nottingham wirft ein Licht auf mögliche Nebenwirkungen durch gedruckte Implantate und deren Einfluß auf die technologische Entwicklung.

Die Forscher Nihal Engin Vrana, Amir Ghaemmaghami und Pinar Zorlutuna gehen der Frage über unerwünschten Reaktionen beim Einsatz von biokompatible Materialen nach und führen neben allergischen Reaktionen, chronischen Entzündungen, einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen auch kollaterale Gewebeschäden und Störungen des Immunsystems als mögliche Nebenwirkungen von in-vitro Implantaten an.

Nebenwirkungen dieser Art führen dabei neben den körperlichen Schäden auch zu einem zurückhaltenden Einsatz neuer Materialien, was wiederum den medizinischen Fortschritt verzögern kann. Als Lösungsansatz schlägt das Team eine Etablierung von verbesserten Risikobewertungen und Validierung der Materialien durch in-vitro Tests vor um das Risiko bestmöglich minimieren zu können und gleichzeitige wichtige Fortschritte auf diesem Gebiet nicht zu blockieren.

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