Home Forschung & Bildung Hoch-Entropische Legierungen im Elektronenstrahlschmelzverfahren getestet

Hoch-Entropische Legierungen im Elektronenstrahlschmelzverfahren getestet

Forscher der Nanyang Technological University testeten die hoch entropische Legierung CoCrFeNiMn im Elektronenstrahlschmelzverfahren (EBM).

Das CoCrFeNiMnPulver ist eine Legierung, welche laut diversen Studien über gute mechanische Eigenschaften, einer guten Korrosionsbeständigkeit, einer hohen Verschleißfestigkeit und einer ausgezeichnete Duktilität verfügt.

Derartige hoch entropische Legierungen werden üblicherweise für traditionelle Schmelz- und Gießverfahren sowie zum mechanische Legieren angewendet bei der sie jedoch eine hohe Porosität aufweisen. Eine additive Verarbeitung derartiger Materialien im Pulverbettverfahren wie EBM könnten Vorteile wie eine kürzere Bearbeitungszeit, einer besseren geometrischen Genauigkeit und einer höheren Anpassungsmöglichkeit bei geringerem Abfall bieten.

Dafür wurde die Legierung zerstäubt und auf Rieselfähigkeit und Druckeignung geprüft und die gedruckten Objekte anschließend auf mechanische Eigenschaften getestet. Die Wissenschaftler kommen dabei zum Schluß das sich durch Gas Optimierung vergleichsweise eine bessere Rieselfähigkeit, Dichte und Partikegrößenverteile erzielen lässt und sich im Prinzip auch für additive Verfahren eignet und vergleichbare Eigenschaften wie gegossene Teile aufweisen. Als Nachteil werden jedoch eine weiterhin hohe Porosität genannt die sich jedoch durch eine aufwendigere und teurere Pulverisierung reduzieren lassen würde.

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