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Mehr als 60% der Hersteller mit einem industriellen 3D-Drucker sparten während der Pandemie Zeit und Geld

Eine Studie des 3D-Drucker-Herstellers Markforged hat unter 600 Personen aus unterschiedlichen Fertigungs- und Technologieunternehmen gezeigt, dass Unternehmen aus der Produktionsindustrie, die auf 3D-Druck setzen, während der Krise in der Lage waren, ihren normalen Betrieb aufrechtzuerhalten, innovativ zu arbeiten und gleichzeitig Zeit und Geld zu sparen.

Markforged gab die Ergebnisse seines ersten Jahresberichts „COVID-19 Impact on Supply Chains: Global Additive Manufacturing Industry Report“ bekannt. Der Bericht geht detailliert auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Unternehmen aus der Produktionsindustrie weltweit ein und zeigt auf, wie 3D-Druck dazu beigetragen während der Krise hat die Betriebsabläufe aufrechtzuerhalten und sogar wirtschaftlich zu wachsen.

Moderne Hersteller – also diejenigen, die digitale Fertigungslösungen wie den 3D-Druck einsetzen – konnten während der Krise nach eigenen Angaben „business as usual“ weiter betreiben, während andere Hersteller die Produktion zurückfahren mussten. Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Befragung gehören die folgenden:

  • Hersteller mit einem industriellen 3D-Drucker sparten während der Pandemie Zeit und Geld. 68% gaben an, dass die Technologie dem Unternehmen entweder „etwas Zeit“ oder „eine erhebliche Menge an Zeit“ ersparte. Fast 60 % der Befragten geben an, dass der 3D-Druck ihnen entweder „etwas Geld“ oder „eine beträchtliche Menge Geld“ gespart hat. Diese Zeit- und Kosteneinsparungen lindern nicht nur die unmittelbaren, zeitkritischen Probleme der Produktionsindustrie, sondern führen auch zu einem langfristigen Mehrwert für das Unternehmen durch erhöhte Produktivität und Effizienz.
  • Hersteller, die 3D-Druck nutzen, sind auch während der Pandemie agil und einsatzbereit geblieben. Fast die Hälfte (45 %) der Befragten gibt an, dass sie „business as usual“ betreiben konnten, und fast ein Viertel (24 %) hat mit der Herstellung neuer Produkte begonnen. Die Befragten gaben auch an, dass sie persönliche Schutzausrüstung (PSA) drucken konnten. Vom gesamten Kundenstamm von Markforged nutzten mehr als 539 ihre Drucker zur Herstellung von PSA während der Pandemie, was zu mehr als 5.460 gedruckten Teilen (darunter beispielsweise Masken, Testkits und Ventile) führte.
  • Die Pandemie könnte ein entscheidender Wendepunkt für die Anwendung von Fertigungstechnologien sein. Viele Branchen erleben aufgrund der Pandemiebedingungen einen erzwungenen digitalen Wandel. Die Fertigung ist keine Ausnahme, und der 3D-Druck ist Teil dieser Bewegung. Nachdem sie in den letzten Monaten das Potenzial des 3D-Drucks erkannt hatten, gaben 28 % der Befragten an, dass sie den 3D-Druck im Vergleich zur Nutzung vor der Pandemie jetzt stärker nutzen. Darüber hinaus planen 39% der Befragten, in Zukunft in digitale Fertigungstechnologien zu investieren.
  • „In einer unsicheren Welt ist für Unternehmen die Anwendung von Technologien, die sie für zukünftige Krisenzeiten belastbar und flexibel machen, unerlässlich,“ sagt Shai Terem, CEO und Vorstandsvorsitzender von Markforged. „Unsere Befragung zeigt, dass selbst während eines für die Produktionsindustrie sehr unsicheren Jahres, jene, die auf 3D-Drucktechnologie setzen, durchgehalten haben. Wir sind entschlossen unsere 3D-Drucker und Software-Lösung stetig zu verbessern, um unseren Kunden auch in anspruchsvollen Zeiten einen Wettbewerbsvorteil zu ermöglichen.“

    Den vollständigen Report kann man direkt bei Markforged abrufen.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.