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SpaceX startet 3D-gedruckte Raumfahrt

Das private Raumfahrt Unternehmen enthüllt neue Details zu dem Errungenschaften, ermöglicht durch den Einsatz von 3D-Druck.

Der Gründer und CEO von SpaceX, Elon Musk, sieht als Chief Designer der Raketen und Raumkapseln des Unternehmens viel Potential in Additiven Fertigungsmethoden. Laut der letzten Pressemeldung war der Main Oxidizer Valve (MOV) des Merlin 1D Antriebs in einem von neun Antrieben der Falcon 9 Rakete 3D-gedruckt. Aus dem Fieldtest ging hervor, dass das additive gefertigte Teil nicht nur schneller produziert, sondern dabei auch noch stabiler ist als gegossene Teile. Bis jetzt mussten die Ingenieure bis zu einem Monat auf ein MOV warten. Aus dem 3D-Drucker kommt das fertige Bauteil schon nach nur zwei Tagen.

Nicht nur bei der Transport Rakete Falcon 9 wird additive Fertigung eingesetzt, auch bei der neu vorgestellten Dragon 2 Raumkapsel setzt das Unternehmen auf 3D-gedruckte Raketenantriebe.

Elon Musk, Chief Designer and CEO:

Through 3D printing, robust and high-performing engine parts can be created at a fraction of the cost and time of traditional manufacturing methods. SpaceX is pushing the boundaries of what additive manufacturing can do in the 21st century, ultimately making our vehicles more efficient, reliable and robust than ever before.

Testbetrieb des SuperDraco, verbaut in der Dragon 2:

SpaceX SuperDraco Thruster Firing

via SpaceX

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