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Thales Alenia Space 3D-druckt Satelliten nun in Serie

Thales Alenia Space setzte schon in der Vergangenheit auf additive Fertigung bei einer Aluminium-Antennenhalterungen für den 2015 vorgestellten Satellit TürkmenÄlem/MonacoSAT sowie bei anderen Gelegenheiten. 2017 enthielten die Telekommunikationssatelliten Koreasat 5A und 7 die größten 3D-gedruckten Raumsonden, die zu dieser Zeit in Europa hergestellt wurden. Heute bringt Thales Alenia Space den 3D-Druck in die Serienproduktion, um Komponenten für Telekommunikationssatelliten herzustellen. , die auf der neuen vollelektrischen Spacebus Neo-Plattform des Unternehmens basieren.

Spacebus Neo, die Plattform des Unternehmens, wird vier Reaktionsradhalterungen aus Aluminium sowie 16 Antennenausrichtung und Richtungsmechanismus-Halterungen (ADPM) aufweisen: vier aus Aluminium und 12 aus Titan. Die Kosten der 3D-gedruckten Reaktionsradhalterungen können um 10% gesenkt werden. Ebenso kann die Produktionszeit um ein bis zwei Monate verkürzt werden. Der neue Teil ist außerdem 30% leichter und bietet eine verbesserte Leistung.

Die für diese Teile verwendete Metallpulver-Bed-Fusion-Technik ermöglicht eine Serienfertigung mit einem hohen Maß an Anpassungsfähigkeit, so dass die Konstruktionen auf die genauen Anforderungen jeder neuen Mission zugeschnitten werden können. Die vier Reaktionsradhalterungen für jeden Satelliten werden beispielsweise als zwei symmetrische Teile in 3D gedruckt, während die Ausrichtungswinkel und Schnittstellen der ADPM-Halterungen an ihre jeweilige Funktion und Position an jedem Satelliten angepasst werden können. Thales Alenia Space hat auch Verbinder- und Kabelverschraubungen direkt in das Gesamtdesign integriert, das in einem Teil gedruckt wird. Dadurch werden zusätzliche Montageanforderungen vermieden.

Um diese großen (466 x 367 x 403 mm) Halterungen Reaktionsräder herzustellen, wurde der größte 3D-Drucker mit Pulverbett in Europa verwendet – ein Metall-3D-Drucker Xline 2000R von Concept Laser, der eine Baukammer von 800 x hat 400 x 500 mm.

Die ersten vier Teile wurden bereits in den Konnect-Satelliten von Eutelsat integriert, der Anfang des Monats erfolgreich verbunden wurde.

“Eutelsat is now fully involved in the development and use of 3D-printed satellite parts at all stages of the process, from design to final delivery,” says Philippe Sicard, engineer at Eutelsat. “These parts are recognizable by their highly specific design. And to ensure the most stringent quality standards, the overall process and individual components are robustly traceable and we have set up a comprehensive testing and inspection process.”

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