Armlose Statue erhält 3D-gedruckte Prothesen

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Die Venus de Milo ist eine Statue die gegen Ende des 2 Jahrhunderts erzeugt wurde, ihr fehlen jedoch beide Arme. Eine Replikation der berühmten Statue wurde mit 3D-gedruckten Prothesen ausgestattet und wird im Louvre ausgestellt.

Die künstlerische Installation wurde von Handicap International hergestellt. Dabei handelt es sich um eine französische Organisation die Hilfe für Personen mit Handicap in Konfliktgebieten bereitstellt. Doch nicht nur die Venus de Milo wurde so modifiziert, auch andere Statuen wurden mit 3D-gedruckten Prothesen ausgestattet. Sie alle sind Teil der Body Initiative.

Handicap International hofft so auf das große Problem aufmerksam zu machen. Gerade in armen Ländern oder Kriesen- und Kriegsgebieten erhalten viele Menschen nicht die Unterstützung die sie benötigen. Weltweit benötigen 100 Millionen Menschen Prothesen, schätzt Handicap International. Bisher konnten 19 Personen in Togo, Syrien und Madagaskar mit 3D-gedruckten Prothesen ausgestattet werden. Es gibt auch Pläne in naher Zukunft 100 Prothesen für Indien mit 3D-Druckern herzustellen.

Im Gegensatz zu konventionellen Prothesen bieten 3D-gedruckte einige Vorteile. Sie können viel einfacher und kostengünstiger an jede Person angepasst werden. Außerdem können sie schneller und günstiger produziert werden.

Now a tiny scanner can analyze the stump and transfer the measurements to modelling software, then to a 3D printer. You save time and it’s more practical, especially when we’re working in a conflict zone like Syria

Seit 6. März können die Statuen mit 3D-gedruckten Prothesen rund um das Louvre und darin besichtigt werden.

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