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Protolabs bietet Multi Jet Fusion 3D-Druck von HP in Europa an

Protolabs, Hersteller für individuell gefertigte Prototypen- und Produktionsteile in Kleinserien, bietet seinen Kunden in Europa ab sofort die Multi Jet Fusion 3D-Drucktechnologie von HP an.

Protolabs hat die Multi Jet Fusion Technologie bereits vergangenes Jahr in seinen Niederlassungen in den USA eingeführt und getestet. Dabei konnten die damit hergestellten Teile mit gleichmäßigen Materialeigenschaften, hoher Auflösung und verbesserter Oberflächenqualität überzeugen. Zudem zeichnet sich das Verfahren im Vergleich zu anderen durch kürzere Bauzeiten aus.

Multi Jet Fusion

Bei dem Multi Jet Fusion Verfahren werden durch ein Düsen-Array selektiv ein wärmeleitendes Mittel, der „Fusion Agent“, und ein wärmehemmendes Mittel, der „Detailing Agent“, in ein Bett aus Nylonpulver eingespritzt. Eine Hitzequelle bewirkt die Verschmelzung zu einer festen Schicht. Danach wird eine neue Pulverschicht auf das Bett aufgebracht. Dieser Prozess wird wiederholt, bis das Teil fertig ist.

Anschließend wird das gesamte Pulverbett mit den eingekapselten Bauteilen in eine Verarbeitungsstation gebracht, wo ein Großteil des losen Pulvers durch ein integriertes Vakuumsystem entfernt wird. Dann werden die Teile perlgestrahlt, um zurückgebliebene Pulverreste zu entfernen, bevor sie schließlich die Abteilung für die Oberflächenbehandlung erreichen, wo sie aus ästhetischen Gründen schwarz gefärbt werden.

Vier 3D-Drucktechnologien im Angebot

Neben Sterolithographie, Selektivem Lasersintern und Direktem Metall-Lasersintern ist Multi Jet Fusion die vierte 3D-Drucktechnologie, die der Dienstleister in Deutschland anbietet.

„Um unseren Wachstumskurs zu stärken erweitern wir unser Dienstleistungsangebot um Multi Jet Fusion,“ sagt Daniel Cohn, General Manager von Protolabs Deutschland. „Mit Einführung des Multi Jet Fusion Verfahrens bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit an, aus 4 bewährten 3D-Drucktechnologien zu wählen, wobei jede davon andere Vorteile mit sich bringt.“

Innerhalb von einem bis sieben Tage können so 3D-geduckte Teile aus Kunststoff, Metall und Elastomeren geliefert werden. Die Multi Jet Fusion Technologie wird vor allem für funktionelle Prototypen, Werkzeuge und Vorrichtungen, produktionsfertige Teile sowie hochfeste und hitzebeständige Komponenten eingesetzt.

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QuelleProtolabs
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Doris lebt als begeisterter Maker seit vielen Jahren nach dem DIY Prinzip. Über diese Bewegung hat sie die Anfänge des Consumer 3D Printing live und aktiv miterlebt und schließlich auch Ihre Begeisterung für industrielle AM-Technologien kennengelernt. Doris lebte längere Zeit in Bristol (UK) und ist nun hauptberufliche Chefredakteurin von 3Printr.com.