Australisches Spital druckt Knochenmodelle zur Vorbereitung für Operationen

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Am Mackay Base Hospital in Queensland, Australien, verwenden Chirurgen 3D gedruckte Knochenmodelle zur gezielten Vorbereitung von Eingriffen. Damit folgt das Krankenhaus einem Trend der sich mittlerweile Weltweit abzeichnet, immer öfter wird 3D Druck zur gezielten Planung von komplexen Eingriffen verwendet. 

Grundsätzlich funktioniert das Verfahren dabei überall gleich: Mittels modernem Röntgen und CT Scans wird ein 3D Modell erstellt. Diese Struktur kann man dann bereits am PC betrachten, doch deutlich größer ist der Nutzen eines 3D gedruckten Modells. Der Ausdruck selber ist dann auch Vergleichsweise günstig, ein Knochen kann um etwa 10$ in 3 bis 12 Stunden ausgedruckt werden. Für den 3D Druck verwendet das Krankenhaus den Bolt 3D Drucker von Leapfrog.

Dabei wurden auch in Australien ähnliche Erfahrungen wie im Rest der Welt gemacht, vor allem die Operationszeit kann durch die gezielte Planung verringert werden. Das hilft dabei Kosten zu sparen, verringert die Narkose-Risiken für die Patienten und sorgt dafür, dass die Patienten schneller wieder wieder fit sind. Zudem gilt für solche Eingriffe immer: Je länger die Haut und weiches Gewebe geöffnet sind, desto höher die Chance für Infektionen oder Schäden an Haut und Gewebe.

It’s all about decreasing the surgical procedure time…The longer the skin is open, there’s numerous issues including infection and also damage to the skin and soft tissues, which we can avoid by having shortened and efficient operating times. From a surgical planning point of view, it will save time in terms of the time the patient may be on the operating table, because we’ll have more of a structured plan.

Außerdem kann mit dem 3D gedruckten Modell der geplante Eingriff im Detail mit den Patienten besprochen werden, durch die bessere Aufklärung haben die Patienten dann weniger Angst vor dein Eingriffen.

Erst vor kurzem wurde einem 18 Monate altem Kind mit Hilfe von 3D Druck, bei der Operationsvorbereitung, das Leben gerettet. In vielen Spitalern Weltweit setzt sich diese Methode der Operationsvorbereitung immer mehr durch, insbesondere für komplexe Eingriffe wie Herz-OPs.