Home Anwendungen Rolls-Royce präsentiert erstes 3D-gedrucktes Großbauteil für Triebwerke

Rolls-Royce präsentiert erstes 3D-gedrucktes Großbauteil für Triebwerke

Triebwerkshersteller Rolls-Royce, der bereits kleinere Bauteile mittel 3D-Druck Technologie herstellt, hat nun das bisher größte additiv gefertigte Triebwerksbauteil präsentiert. Dabei handelt es sich um ein Großbauteil aus Titan mit einem Durchmesser von 1,5 Metern, das Bestandteil des Trent XWB-97 Triebwerks werden soll.

Hergestellt wurde der Lufteinlass inklusive den 48 Leitblechen mit Geräten den schwedischen 3D-Drucker Herstellers Arcam aus einer Titanpulver-Legierung. Arcams Geräte stellen mittels Electron Beam Melting (EBM) Verfahren Metallteile im Schichtbaufverfahren her.

rolls_royce_triebwerk_3d_druckIm Rahmen des Herstellungsprozesses arbeitete Rolls-Royce mit dem Department of Materials Science & Engineering der Sheffield Universität zusammen.Dabei unterstützen Ingenieure des Instituts das Unternehmen bei der Entwicklung, in den Testphasen und im Bereich Qualitätsprüfung. Professor Iain Todd, Direktor des Mercury Centres, sieht in der Partnerschaft ein großartiges Beispiel, wie Grundlagenforschung im AM Bereich in die industrielle Praxis umgesetzt werden kann.

Laut dem Bericht des Mercury Centre der Sheffield Universität soll das 3D-gedruckte Bauteil im XWB-97 Triebwerk eines Airbus A380 bis zum Ende des Jahres zum ersten mal abheben.

Rolls-Royce | The launch of the Trent XWB-97

 

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